Herzlich willkommen beim
LandFrauen Kreisverband Osnabrück

Wir LandFrauen sind eine starke Gemeinschaft mit einer Schwäche für´ s Land.

 

Wir LandFrauen

  • vereinen die Interessen von Frauen verschiedener Berufsgruppen und aller Generationen
  • bieten vielseitige Möglichkeiten zum Austausch und zur Vernetzung
  • zeigen Flagge für Themen wie Alltagskompetenz, Chancengerechtigkeit oder Weiterbildung
  • engagieren uns für einen Dialog auf Augenhöhe und für unseren ländlichen Raum

 Neugierig?

Jede Frau ist uns willkommen!

 

Aktuelles

Unsere aktuellen Termine finden Sie hier


„Die Artenvielfalt fördern. Was tun auf Äckern, in Wiesen und Gärten?“

Vortrag von Prof. Dr. Werner Wahmhoff
am 13. November 2025 beim LandFrauen-Kreisverband Osnabrück

„Artenvielfalt beginnt im Kleinen – jede Maßnahme zählt!“
Ob Acker, Wiese oder Garten selbst unscheinbare Schritte können entscheidend sein, um die Artenvielfalt zu fördern. Dieser Kerngedanke zog sich wie ein roter Faden durch den informativen Vortrag von Prof. Dr. Werner Wahmhoff, dem ehemaligen stellvertretenden Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt.


Eingeladen zu dieser Veranstaltung hatte der LandFrauen Kreisverband Osnabrück im Rahmen eines durch die Deutsche Stiftung Engagement und Ehrenamt geförderten Klimaschutz-Projekts des Niedersächsischen LandFrauenverbandes Weser-Ems e.V.
Mit neuen wissenschaftlichen Auswertungen der vergangenen zehn Jahre zeigte der Referent auf, dass in Deutschland die vielfältigen Maßnahmen für den Natur- und Umweltschutz in der Landbewirtschaftung beginnen zu wirken. So konnten sich die Populationen der elf als Bioindikatoren geltenden Vogelarten überwiegend halten bzw. auch steigern. Einige Gruppen seien als „Profiteure der neuen Landwirtschaft“ sogar hinzugekommen.
Die Insekten-Biomasse und deren Artenvielfalt habe sich seit 2017 ebenfalls etwas erholt.
Ursachen dieser messbaren positiven Entwicklung sah der Naturschutzexperte u.a. in der größeren Vielfalt und dem wachsenden Umfang des Anbaus von Zwischenfrüchten. Die Anlage von zusätzlichen Blühstreifen und mehrjährigen Brachen habe ebenfalls eine große Wirkung.
Auch die Einstellung zu Wildkräutern ändere sich. Immer mehr Menschen nähmen z.B. die  Brennnessel nicht mehr als störend auf ihren Garten- und Betriebsflächen wahr, sondern als wertvolle Futterpflanze für Raupen von 36 Schmetterlingsarten.  Löwenzahn, ein Lieblingsgewächs des blattlausverzehrenden Marienkäfers, sorge dafür, dass dieser schon vor Ort sei, wenn die unliebsamen Pflanzensauger aktiv würden.
Insgesamt zeichne sich somit eine Stabilisierung ab bei Masse und Diversität der Insektenpopulation, allerdings auf niedrigem Niveau.
Diese Erkenntnis sei vor allem deshalb wichtig, damit zukünftig zielgenaue politische Maßnahmen ergriffen werden.

Christiane Rehkamp


38. Tag der Niedersachsen – LandFrauen mittendrin!

Vom 29. bis 31. August 2025 war Osnabrück Gastgeber des 38. „Tag der  Niedersachsen“. Unter dem Motto „Osnabrück macht’s möglich“ lud die eranstaltung Menschen ein, die lebendige und bunte Vielfalt Niedersachsens zu erleben. Auf zehn Themenmeilen und acht Bühnen wurde ein vielseitiges Programm geboten. Für drei Tage hat sich Osnabrück von seiner besten Seite gezeigt. Mehr als 500.000 Besucher feierten ein buntes, fröhliches und vor allem friedliches Fest.
Ministerpräsident Olaf Lies eröffnete am Freitag den Tag der Niedersachsen und würdigte die Veranstaltung als wichtige Bühne für ehrenamtliches Engagement.
„Gerade in Zeiten, in denen Unterschiede oft betont werden, sind solche Feste wichtig. Sie bringen Menschen zusammen, schaffen Begegnungen“, so der MP.

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Pflanzaktion der Vereine

Die Vereine des Landfrauen Kreisverbandes Osnabrück beteiligten sich an der  großen Pflanzaktion des Niedersächsischen  LandFrauenverbandes Weser-Ems e.V. (NLF Weser-Ems), gemäß dem aktuellen Verbandsmotto „Land-Frauen.Miteinander.STARK… für den Klimaschutz!“
Die abwechslungsreiche Mischung setzt sich aus robusten, anpassungsfähigen Stauden wie Sonnenhut, Garten-Bergenien, Bergminze, Sonnenröschen oder Schönaster zusammen. Sie soll Anregung geben, wie in Zeiten von Klimawandel und Trockenheit ein lang blühendes, pflegeleichtes Staudenbeet aussehen kann, welches zugleich insekten- und insbesondere bienenfreundlich ist.

 

Die Pflanzaktionen in den Vereinen:


Orangefarbene Bank als Zeichen gegen Gewalt

Seit Anfang des Jahres 2024 ist Franziska Matt Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Osnabrück. Das war für die Vorstandsmitglieder des LandFrauen Kreisverbandes Osnabrück jetzt der passende Anlass, Frau Matt viel Erfolg für ihre Arbeit auf Landkreisebene zu wünschen und zugleich eine orangefarbene ‚Wanderbank‘ an den Start zu bringen. Seit dem 19. Januar steht sie nun im Foyer des Hauptgebäudes des Landkreises Osnabrück und wird für einige Wochen dort einladen, sich hinzusetzen und ins Gespräch zu kommen.
Was hat es nun mit der orangefarbenen Bank auf sich? Sie ist deutlich sichtbares Zeichen „Hier ist kein Platz für Gewalt an Frauen und Mädchen“. Die Vereinten Nationen (UN) haben 1999 den 25. November als weltweiten Gedenktag initiiert, der ein öffentliches Bewusstsein dafür schaffen soll, dass Frauen in besonderem Maße von Gewalt betroffen sind und „Orange“ ist die offizielle Kampagnenfarbe der UN.                     Foto: Henning  Müller-Detert, Landkreis Osnabrück


Hier finden Sie die vollständige Pressemitteilung.

 

Die orange Bank in den Ortsvereinen:

Die orange Bank in den Vereinen (von links):

St. Johann-Voxtrup (Eingangsbereich Stadthaus), Glandorf (Thieplatz), Belm (Marktplatz), Dissen-Bad Rothenfelde-Hilter (KUK Dissen, Laden „Fairtragen" Bad Rothenfelde ), Wallenhorst (Rathaus), Schledehausen und Bissendorf (Bürgerbüro Bissendorf), Glane-Bad Iburg (Rathaus), Bad Laer (Thieplatz), Hasbergen/Hagen  (Rathaus Hasbergen, Rathaus Hagen)


Internationaler Tag: "NEIN zu Gewalt an Frauen!" "NEIN zu häuslicher Gewalt!"

Gewalt gegen Frauen ist ein gravierendes Problem auch in Deutschland. Rund 35 Prozent aller Frauen sind mindestens einmal in ihrem Leben von physischer und/oder sexueller Gewalt betroffen – so das Ergebnis einer Untersuchung der Europäischen Grundrechteagentur. Doch nur circa 20 Prozent dieser Frauen nutzen die bestehenden Beratungs- und Unterstützungseinrichtungen.
Das Hilfetelefon möchte besonders denjenigen, die aus Angst und Scham nicht zur Beratung und Unterstützung finden, Mut machen, ihr Schweigen zu brechen und über das, was sie erlebt haben, zu sprechen. Vertraulichkeit und Anonymität sind besonders wichtig, um diesen ersten Schritt leichter zu machen.

Das Osnabrücker Netzwerk zur Bekämpfung von häuslicher Gewalt führt jährlich am 25. November an verschiedenen Standorten in Osnabrück Stadt und Land Verteilaktionen durch, um auf dieses Thema aufmerksam zu machen.
Mit diesen Aktionen möchte das Netzwerk mehr Betroffene von häuslicher Gewalt dazu ermutigen, sich Hilfe und Unterstützung zu holen.




Almut Detert erhält Bundesverdienstkreuz

Für Ihren unermüdlichen Einsatz im ländlichen Raum erhielt die Kreisvorsitzende Almut Detert aus den Händen des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier das Bundesverdienstkreuz.

Darüber berichtet die NOZ am 22.10.2024.


Mehr Ärztinnen und Ärzte für unsere Region – LandFrauen beteiligten sich an Postkartenaktion

Gemeinsam mit rund 200 Arztpraxen in Weser-Ems und der Medizinischen Fakultät der Universität Oldenburg haben sich die LandFrauen in Weser-Ems für eine Aufstockung der Medizinstudienplätze eingesetzt, um dem drohenden Ärztemangel entgegenzuwirken.

Dafür haben LandFrauen in Weser-Ems alleine in den eigenen Reihen über 5.000 Unterschriften gesammelt, die alle mehr Medizinstudienplätze in Oldenburg fordern. Gemeinsam mit regionalen Mitstreitern konnten so Mitte Juni knapp 20.000 Unterschriften an Wissenschaftsminister Falko Mohrs vor dem Landtag übergeben werden – kurz vor den Haushaltsverhandlungen der Landesregierung. Die Anstrengungen haben sich gelohnt, denn das Land hat der Universitätsmedizin die lang erwartete Finanzierungszusage gegeben. Konkret werden bis 2028 zusätzlich 125 Millionen Euro bereitgestellt für die Aufstockung der Medizinstudienplätze ab dem Wintersemester 2026/27. In der Summe sind zudem Geld für Investitionen in ein Forschungs- und Lehrgebäude enthalten.

(Quelle: www.landfrauen-weser-ems.de) 



Fernsehtipp SWR Fernsehen:

„Frauenpower auf dem Land - Wie Landfrauen in den Dörfern mitmischen“

75 Jahre Deutscher LandFrauenverband in 30 Minuten.

Wo kommen wir her, wofür stehen wir, wofür machen wir uns stark und welche Ziele haben wir in der Zukunft? Ein eindrucksvoller Film über die LandFrauengeschichte. Ein „Muss“ für Jung und Alt und eine wunderbare Gelegenheit für einen gemeinsamen Filmabend 


dlv: Filmtipp "Landfrauen - Wir können auch anders"

Der deutsche LandFrauenverband (dlv) macht auf den Film „Landfrauen – Wir können auch anders!“ aufmerksam, der in der ARD Mediathek verfügbar ist. 

Nach Einschätzung des dlv werden in dem Film viele wichtige Themen angesprochen, bspw. Relevanz des Ehrenamtes für ländliche Räume, Probleme landwirtschaftlicher Betriebe und natürlich LandFrauen-Verbände in ganz Deutschland. Trotz einiger fachlicher Bedenken in der Umsetzung - der dlv war an der Erstellung und Umsetzung des Drehbuches nicht beteiligt – freut sich der dlv, dass die Arbeit des Verbandes mal auf eine ganz andere Weise in die breite Gesellschaft getragen wird.

 Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Film-Schauen.

 Weitere Infos unter: Webseite ARD


Frauen in der Landwirtschaft

unter diesem Link wurden die ersten Daten und Erkenntnisse der Studie des dlv in Kooperation mit dem Thünen-Institut für Betriebswirtschaft und dem Lehrstuhl für Soziologie Ländlicher Räume der Universität Göttingen zur Situation von Frauen in der Landwirtschaft veröffentlicht.