Berichte

Gartenlehrfahrt „Gärten im westlichen Münsterland“ am 25. Juni 2024

Die diesjährige Gartenlehrfahrt des LandFrauenKreisverbands Osnabrücks führte mit ca. 50 Teilnehmenden zu drei Gärten im westlichen Münsterland.
Wie unterschiedlich und individuell die Idee vom eigenen Garten umgesetzt werden kann, zeigte sich hier sehr eindrucksvoll.


Garten Hildegard und Berthold Rave
Über einen schmalen Weg vorbei an unterschiedlichen Staudenpflanzungen gelangt man vom Vorgarten in den hinteren großen Garten. Hier schlängelt sich ein Bachlauf vorbei an einer mächtigen Trauerweide und mündet in einen Teich. Im Schattenbereich unter einer großen Rotbuche findet man viele Funkien, Astilben, Herbstanemonen und Knötericharten. Auf dem zweiten Blick sind viele weitere Staudenarten zu erkennen. Das Thema des Gartens ist der Einklang von Pflanzen, Steinen, altem Holz und rostigem Eisen zu einem harmonischen Ganzen.


„Landhausgarten“ Borggreve/ Sommer
Der weitläufig angelegte Landhausgarten mit andersartigen Gartenzimmern lädt mit seiner Romantik zum Verweilen und Träumen ein. Mit hohem alten Baumbestand, etlichen Staudenbeeten, zahlreichen Rosen und einem großzügig angelegten Gemüsegarten präsentiert sich der Landhausgarten im Stil der alten Bauerngärten. Sitzgelegenheiten verteilen sich in verschiedenen Ecken und Winkeln der unterschiedlichen Gartenzimmer. Teichbegeisterte sehen hier einen Teich mit vielen Steinelementen. Die attraktiven und insektenfreundlichen wiesenhaften Blumenbeete mit farblicher Abstimmung sind nicht nur für  Bienen und Insekten ein anziehendes   Gartenbild.   


„Gaupeler Landgarten“
Cristine Bendix hat mit ihrem Mann Dr. Matthias Wasserschaff einen traumhaften Garten angelegt. Naturnähe und Gartenkultur verbinden sich im Gaupeler Landgarten auf einmalige Weise. Sie lud uns ein zu einem ganz besonderen Gartenspaziergang durch den 25.000m² großen Naturgarten, und berichtete von den Naturgartentechniken und -elementen, mit deren Hilfe sie und ihr Mann die Artenvielfalt in diesem Gebiet in jedem Jahr vergrößert.

Christiane Rehkamp


Empfang zum Jubiläum auf Averbecks Hof am 20. Juni 2024

Hier sind einige Eindrücke des Abends


LFKV Osnabrück sprach mit Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Lisa Paus

Anstelle eines Besuchs zum 75-jährigen Jubiläum im Sommer durften sich die Osnabrücker LandFrauen über ein Gespräch mit der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Lisa Paus und Grünen-MdB Filiz Polat im April freuen.
Wichtige Anliegen konnten den beiden Politikerinnen mit auf den Weg gegeben werden. Die Pflege von Familien-Mitgliedern werde zu 80% von Frauen durchgeführt. Die Vereinbarkeit ihrer Berufstätigkeit mit Pflegearbeit sowie auch Kinderbetreuung sei oftmals für sie eine riesengroße Herausforderung. Almut Detert, Kreisvorsitzende, wies dabei auf mögliche gravierende Einbußen bei der persönlichen Erwerbsbiografie und die Gefahr von Altersarmut hin. Erschwerend käme hinzu, dass Arbeitsplatz und Wohnort oft weit auseinander lägen. Sie forderte Ausgleichsmöglichkeiten und
intelligente Lösungen.
Doris Sundermann, die selbst im Pflegebereich arbeitet, berichtete positiv von flexiblen Mama- Schichten in ihrer Einrichtung. Diese ermögliche Frauen früh morgens ihren Dienst anzutreten und am Nachmittag zur Kinderbetreuung wieder zuhause zu sein.
Der Fachkräftemangel im Pflege- und Erziehungsbereich verstärke die Herausforderungen dieser Doppelbelastung noch. Die LandFrauen forderten eine schnelle Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse. Die Ausbildung im Betreuungsbereich für Kinder und Jugendliche sei außerdem häufig unzureichend. Almut Detert forderte eine Vereinheitlichung der Abschlüsse im Bereich Kindererziehung und Betreuung- bundesweit 62 Durchführungsverordnungen seien nicht mehr hinnehmbar. Zuviel Bürokratie auf allen Ebenen erschwere gerade für ältere und beeinträchtigte Menschen ein selbständiges Leben. Eine Unterstützung im Tagtäglichen wie z.B. die Beantragung eines Personalausweises sollte nicht nur durch familiäre Unterstützung abgedeckt werden. Der digitale Raum müsse diskriminierungsfrei sein für die gesamte Bevölkerung.

Lisa Paus berichtete dazu, dass ihr Ministerium deshalb den Ausbau des Netzes von Beratungsfahrzeugen und Digitalcafés mitfinanziere.
Große Bürokratiehürden gebe es ebenfalls für Familien bei der Beantragung von Fördergeldern. Für viele Familien sei es schwierig zu durchschauen, bei welchen Stellen dies geschehen könne. Schnittstellen müssten reduziert werden. Bei arbeitenden Eltern sei der Anspruch auf Kinderzuschlag nur zu 35% bekannt, bei einer Förderung von Sport- und Vereinsbeiträgen seien es nur 25%. Die Familienministerin unterstrich diese Forderung. Sie habe ein Bürokratie-Entlastungsgesetz auf den Weg gebracht.


Landtagsvizepräsidentin Otte Kinast zu Besuch beim Hospizverein Lebensfreude in Bad Laer

Am Montag, 25.03.2024 besuchte Landtagsvizepräsidentin Barbara Otte Kinast den Hospizverein Lebensfreude in Bad Laer, um sich über die Entwicklung und Arbeit des Vereins zu informieren. Vor fünf Jahren wurde der Verein auf Initiative von zwei Frauen gegründet, Maria Nesemeyer und Hildegard Glosemeyer. Hildegard Glosemeyer war und ist Vorstandsmitglied im LandFrauenverein Bad Laer.
Neben Frau Otte Kinast verschaffte sich MdL Jonas Pohlmann, zu dessen Wahlkreis auch Bad Laer gehört, einen Einblick in die umfassenden Angebote des Hospizdienstes.
Inzwischen begleiten 35 Ehrenamtliche, die einen 100 Stunden umfassenden Vorbereitungskurs absolviert haben, Menschen auf ihrem letzten Lebensabschnitt. Die Begleitung findet in der häuslichen Umgebung oder auch in einem Senioren-und Pflegeheim statt. Beim Umgang mit schwerkranken und sterbenden Menschen spielt auch die Unterstützung der Angehörigen eine wichtige Rolle. Als hauptamtliche Koordinatorin ist Adriane Brandt Ansprechpartnerin sowohl für die Hilfesuchenden als auch für die ehrenamtlich Tätigen.
Die beiden Landtagsmitglieder nahmen sich ausgiebig Zeit, um die vielfältigen Aspekte des Hospizdienstes, wie z.B. Finanzierung oder Motivation der Ehrenamtlichen mit den Vorständen des Hospizvereins und des KreisLandFrauenverbandes Osnabrück zu diskutieren.


„Richtig helfen können – ein gutes Gefühl!“

Am 21. und 28. Februar absolvierten wir beim DRK Ortsverein Bissendorf einen 9-stündigen Erste Hilfe Lehrgang.
Für mehr Handlungssicherheit im Notfall, sei es zu Hause, im Beruf oder während der Freizeit erhielten wir an diesen beiden Abenden im Dorfgemeinschaftszentrum am Pfingstweg vielfältige Informationen in Erster Hilfe, z.B. zu:
Eigenschutz und Absichern von Unfällen, Helfen bei Unfällen, Umgang mit Gelenkverletzungen und Knochenbrüchen, Verbrennungen, Hitze-/Kälteschäden, Verätzungen oder Vergiftungen.
Praktische Übungen zur Wundversorgung und lebensrettende Sofortmaßnahmen wie stabile Seitenlage und Wiederbelebung ergänzten die Unterrrichtseinheiten.


LandFrauen zeigen Flagge

 

 

LandFrauen zeigen Flagge und beteiligen sich an Kundgebungen und Demonstrationen gegen Faschismus und für Demokratie!
So z.B. am 27.01.2024 im Schlossgarten in Osnabrück.




Ein Abend für uns

Am 15. Oktober, dem internationalen Tag der Frauen in ländlichen Gebieten, verbrachten die Osnabrücker LandFrauen unter dem Motto „Ein Abend für uns“ einen inspirierenden Abend. 

Im festlich illuminierten Veranstaltungsraum auf dem Hof Gehrs wurde bereits beim Begrüßungsgetränk die Möglichkeit zum intensiven Gedankenaustausch genutzt. Die Mezzosopranistin Stefanie Golisch und ihr Pianist Nico Stabel forderten alsbald mit einem leidenschaftlichen „Funiculì, Funiculà“ auf, Platz zu nehmen.

Allein die Vorspeisenvielfalt des exquisiten 3-Gänge-Büfetts sorgte bei den Teilnehmerinnen für so manches „Ahh“ und „Ohh“. Mehrfach gab es Äußerungen wie „Das musst du unbedingt auch noch probieren!“.

Neben den kulinarischen Genüssen begeisterten die beiden Künstler die Anwesenden mit einer unterhaltsamen musikalischen Reise über Italien bis nach Japan. Die enorme Bandbreite der Darbietungen umfasste z.B. eine Stefanie Golisch als temperamentvolle, ausdrucksstarke Carmen oder das von ihr eindrucksvoll interpretierte „What a wonderful world“, immer glänzend von Nico Stabel am Klavier begleitet. Mit einem spritzigen Potpourri aus „Im weißen Rössl“ überzeugte er in seinem Solopart. 

Erst nach mehreren Zugaben wurden die beiden Künstler von den Osnabrücker LandFrauen nach diesem wunderbaren Abend verabschiedet.



Informationsfahrt 2023 der Osnabrücker LandFrauen in Bissendorf

Jedes Jahr im August treffen sich die Vorstandsmitglieder der 10 Ortsvereine des LandFrauen Kreisverbandes Osnabrück zu einer Informationsfahrt. In diesem Jahr hatte der Vorstand des LandFrauenvereins Bissendorf-Holte ein interessantes Programm zusammengestellt.

Das erste Ziel der Info-Fahrt war die Rehaklinik Werscherberg. Dort wurde das umfassende Behandlungsangebot für nahezu alle Formen von Kommunikationsstörungen bei Kindern und Jugendlichen vorgestellt. Neben der medizinischen und therapeutischen Versorgung tragen auch die gemeinsame Unterbringung, der Austausch, die Interaktionen und die damit einhergehende Kommunikationsförderung einen wichtigen Teil zum Gesamterfolg der Rehabilitation bei. 


Die 1991 gegründete Einrichtung bietet inzwischen Platz für 166 Patientinnen und Patienten aus dem gesamten deutschsprachigen Raum mit jeweils einer Begleitperson. Bewegung ist ein wichtiger Therapiebaustein. Neben Spielplätzen und mehreren Turnhallen gibt es ein Schwimmbad und seit kurzem auch einen Niedrigseilgarten. Bedauerlicherweise dauert es oft lange, bis die Patientinnen und Patienten eine Kostenzusage durch die Versicherungsträger erhalten. 

Beim anschließenden Besuch der Schuchmann GmbH & Co. KG, einem Familienbetrieb in zweiter Generation, erhielten die Landfrauen Einblicke in die Fertigung und den Vertrieb von Kinder-Rehatechnik. Torsten Schuchmann erklärte, was ihm und seiner Frau besonders am Herzen liegt: „Wir wollen Kinder mit individuellen Bedürfnissen so optimal, wie es nur irgendwie möglich ist, unterstützen – mit Produkten, die genauso individuell sind wie sie.“ Dann darf sich das Kind die Lieblingsfarbe für sein Produkt aussuchen, das – sofern möglich - mit seinem Namen bestickt wird. Der Anspruch ist, Kinder mit Behinderungen so zu unterstützen, dass sie mobiler und selbstständiger werden. Das über 150-köpfige Team arbeitet eng mit Fachhändlern, Ärzten und Therapeuten zusammen, um sich genau in die Bedürfnisse der Kinder und deren Familien hineinzudenken.

Der nächste Stopp erfolgte bei Küche (er)Leben by Losing. Die Fachleute planen Küchen entsprechend der persönlichen Ansprüche und Bedürfnisse, egal ob klassisch oder modern, klein oder groß, matt oder hochglänzend, Holz oder Beton. Die zahlreichen Beispiele bekannter Marken für z.B. stoß-, kratz-, und abriebfeste, hitze- und lichtbeständige, fleckenunempfindliche und absolut leicht zu reinigende Oberflächen weckten bei einigen Teilnehmerinnen den Wunsch nach einer neuen Küche. Dabei spielen energieeffiziente Einbaugeräte eine wichtige Rolle ebenso wie die passgenauen Arbeits- und Greifhöhen für rückenschonendes Arbeiten.

Genügend Raum für den wichtigen Austausch untereinander gab es dann noch beim abschließenden Abendessen auf dem Hof Luckmann.


LEIPZIG – sächsische Metropole

Dreitägige Informations- und Studienfahrt der Osnabrücker LandFrauen

Bereits auf der Hinfahrt gab es bei Halloren, Deutschlands ältester Schokoladenfabrik, Einblicke in die lange und bewegende Firmengeschichte. Das Schokoladenzimmer im Museum ist einzigartig in Deutschland und lässt jeder Naschkatze das Wasser im Mund zusammenlaufen. Es ist etwa 17 Quadratmeter groß und komplett mit Möbeln, Figuren und Accessoires aus Schokolade eingerichtet. Die Chocolatiers haben rund 5.000 Stunden daran gearbeitet und dabei 1,5 Tonnen Schokolade verbraucht.

Während einer Rundfahrt auf dem 252 ha großen Markkleeberger See konnten wir Eindrücke gewinnen, wie die nach der Einstellung der Tagebaue im Mitteldeutschen Braunkohlerevier gefluteten Bergbaufolgeseen für Mensch und Natur rekultiviert wurden und werden.


Zum Abschluss des ersten Tages stand das leckere und reichhaltige Abendessen im historischen Auerbachs Keller auf dem Programm.

Im Rahmen der Stadtrundfahrt und des anschließenden Stadtrundganges gab es viel zu sehen: historische Gebäude, hohe Türme und geschichtsträchtige Orte. Die Musik- und Messestadt entstand vor über 1.000 Jahren am Schnittpunkt der wichtigsten Handelswege. Das heutige Leipzig präsentiert sich als dynamische Wirtschafts- und Kulturmetropole. Das Herz der Stadt schlägt in dem nur etwa 1 Quadratkilometer großen, kompakten Zentrum und beeindruckt mit den nach 1990 sorgfältig restaurierten historischen Messepalästen und Passagen. Beim Kaffee in 120m Höhe des Panorama Towers, im Volksmund auch „Steiler Zahn“ genannt, bot sich den Osnabrücker LandFrauen ein fantastischer Blick über die Stadt. Im Kabarett-Theater Leipziger Funzel wurden wir mit gepfefferten Texten für Hirn und Zwerchfell versorgt.

Auf dem Weg ins Leipziger Neuseenland besuchten die Osnabrückerinnen die Kirchenruine in Wachau. Der Cospudener See, mit über 400 ha Wasserfläche einer der größeren Seen und externer Expo 2000 – Standort, bietet am Nord- und Ostufer viele sport- und freizeitbezogenen Möglichkeiten am, auf und im Wasser. Am West- und Südufer befinden sich die Auenlandschaft der Weißen Elster und vielfältige Naturrefugien u.a. mit Feuchtbiotopen.

Im Europa Rosarium Sangerhausen konnten die Osnabrücker LandFrauen auch Rosenattraktionen, wie die „Grüne Rose“ und Moosrosen sehen. Die weltgrößte Rosensammlung begeisterte mit den mehr als 8.700 verschiedenen Rosensorten und -arten. Außerdem gab es auch viele hilfreiche Informationen zu Pflanzung und Pflege oder welche Begleitpflanzen besonders geeignet sind..


Gärten im Herzen Ostfrieslands

Gartenlehrfahrt der Osnabrücker LandFrauen führte nach Ostfriesland

Die diesjährige Gartenlehrfahrt in Zusammenarbeit mit der Bezirksstelle Osnabrück der LWK Niedersachsen bot vielfältige und zahlreiche Einblicke in private Gärten.

Das erste Ziel der Osnabrücker Landfrauen war Omartinas Garten in Ihlow. Der allein durch seine Größe von mehr als 10000 qm imponierende Garten beeindruckte ebenso durch die unterschiedliche Gartengestaltung mit intensiv gepflegtem Teil, einem prächtigen Gemüsegarten, einer Obstwiese und einem extensiven Bereich. Interessante Farb- und Formspiele gab es nicht nur bei den Pflanzen zu bewundern, sondern auch bei den Pflasterungen. An vielen Stellen ergaben sich von liebevoll hergerichteten Sitzplätzen faszinierende Blicke in die unterschiedlichen Gartenbereiche. Die Garteneigentümer berichteten, wie sich ihr Garten im Laufe der Jahre gewandelt hat. So wurde aus dem ehemaligen Schwimmteich ein Naturteich mit angrenzender Pflanzenkläranlage und aus zwei weiteren Teichen entstanden ein Moorbeet und ein Senkgarten. 


 Auf dem Weg zum zweiten Garten lernten wir das Besondere der Fehnlandschaft mit ihren Kanälen und Klappbrücken und den typischen Glufhäusern kennen. In Spetzer Tuun bestaunten die Osnabrückerinnen neben 120 verschiedenen Hostas jede Menge Stauden, Rosen, Ziergehölze und Clematis. Über verschlungene Kieswege, vorbei an mehreren Wasserspielen, waren die einzelnen Gartenräume zu entdecken. Dabei fanden auch die die selbstgetöpferten Dekorationen viel Beachtung.

Mitten in der ostfriesischen Wallheckenlandschaft liegt der Landhausgarten Knospe. Natürliche und formal gestaltete Gartenbereiche entfalten hier ihren besonderen Reiz. Gleich hinter dem Haus befindet sich der Teichgarten mit 2 Bachläufen. Überall lassen sich Besonderheiten entdecken – in den Farbgärten, im Alpinum, im Heckengarten, auf der Obstwiese oder im Waldgarten. Der Hausherr hat eine besondere Vorliebe für Erdorchideen während seine Frau im Waldgarten über 40 Kamelien gesammelt hat.

In der kleinen Hausgärtnerei fanden die Osnabrückerinnen dann auch noch so manche Pflanze für den eigenen Garten.


1. Juni – Internationaler Tag der Milch

Osnabrücker LandFrauen besuchten Zweitklässler

Im Juni besuchten mehrere Osnabrücker LandFrauenvereine die zweiten Klassen in den Grundschulen. Über 200 Kinder erfuhren so ganz viel Spannendes über die einfach wunderbare Kuh. Dass sie täglich rund 50 kg Futter frisst und bis zu 150 lfrisches Wasser trinkt, um daraus ca. 30 l wertvolle Milch zu produzieren, überraschte nicht nur die Schülerinnen und Schüler. Anhand eines großen Posters ließ sich der Weg der Milch vom Bauernhof bis zum Schulkiosk oder in den Supermarkt genauestens verfolgen.

In Glandorf führten die LandFrauen ein Puppentheater auf. In dem Stück ging es darum, dass die Kühe Karla von Kuhstadt und Kalle Kalzium sich Sorgen machen, weil Herr Klugschwatz aus der Stadt plant, auf der Kuhwiese eine Fabrik zu errichten, um dort mit Maschinen Milch zu produzieren. Mit Unterstützung der Kinder gelingt es Karla und Kalle, Herrn Klugschwatz davon zu überzeugen, dass echte Kuhmilch viel besser ist als Maschinenmilch: Sie enthält viel Eiweiß, Kalzium und Vitamine, außerdem werden leckere Sachen aus Kuhmilch hergestellt. 


Das haben die Kinder auch besungen in dem Lied „Milch macht fit, Milch macht schlau - Joghurt, Käse und Kakao – Milch macht fit, Milch macht schlau, alle trinken gerne Milch, genau!“

Andere Grundschulen nutzten den Aktionstag auch um genaue Informationen auf einem Bauernhof zu sammeln. Dort wurde dann aktiv eine Futterportion zusammengeschaufelt, beim Melken genau hingesehen und durchaus auch mal das Vakuum getestet. Mit besonderer Hingabe fütterten die Kinder die Kälber und verteilten zahllose Streicheleinheiten.

Das umfangreiche Informationsmaterial für diese Aktionen wurde freundlicherweise von der Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen (LVN) zur Verfügung gestellt.


Schneeglöckchentour begeisterte Osnabrücker LandFrauen

Gleich mit zwei Bussen starteten die Osnabrücker LandFrauen Anfang März in die Provinz Groningen und ließen sich von der Schneeglöckchenvielfalt verzaubern.

Vier sehr unterschiedliche Gärten in Winschoten, Blijham, Oostwold und Stadskanaal öffneten ihre Tore. Wir sahen einen Waldgarten mit einem bemerkenswerten Höhenunterschied von 5 Metern, einen Landschaftsgarten mit riesigen Findlingen, einen ökologisch bewirtschafteten Garten mit interessanten Kunstobjekten und einen schmalen 350 Meter langen in 10 Gartenzimmer unterteilten Garten voller blühender Schneeglöckchen. Die LandFrauen staunten über bis 150 verschiedene Schneeglöckchensorten und bewunderten die abwechslungsreichen Kombinationen mit Krokussen und Helleborus.

Die jeweiligen Gartenbesitzer gewährten Einblicke in ihre Gartenphilosophie und verwöhnten die Besucherinnen auch noch mit unterschiedlichsten Leckereien.



Im Gespräch mit Landtagskandidatinnen und Landtagskandidaten

Im Vorfeld der Wahlen zum 19. Niedersächsischen Landtag wollten die Osnabrücker LandFrauen „ihre“ Landtagskandidatinnen und Landtagskandidaten, deren Ziele für die jeweiligen Wahlkreise und die Frauenpolitik im Besonderen kennenlernen. Ebenso wurden Wünsche und Forderungen der LandFrauen an die zukünftige Landespolitik dargelegt.

Am vergangenen Samstag (17.09.2022) waren 12 Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahlkreise 74-78 in den Bürgersaal in Bissendorf gekommen. Nach einer 2-minütigen Vorstellungszeit stellten sie sich, ähnlich eines Speed-Datings, den vielfältigen Fragen der LandFrauen. Nach jeweils 12 Minuten wechselten die Kandidierenden an einen anderen Tisch. In den äußerst munteren Gesprächsrunden ging es um Themen wie Alltagskompetenz, Bildungspolitik, Förderschulen, Lehrerversorgung, Frauenquote, Energiewende oder auch -sicherung und die Attraktivität des ländlichen Raumes. 


Übereinstimmend waren sowohl LandFrauen als auch die Landtagskandidatinnen und Landtagskandidaten der Auffassung, dass die Lehrpläne in Niedersachsen dringend aktualisiert werden müssen und ein Unterrichtsfach Hauswirtschaft eingeführt gehört.

Weiterhin herrschte Einigkeit, dass es eines Bürokratieabbaus in möglichst allen Lebensbereichen bedarf, von der Umnutzung leerstehender Gebäude bis zur

Unterstützung des Ehrenamtes.

„Nun weiß ich, wen ich wählen werde.“ war z.B. der Ausspruch einer zufriedenen LandFrau. „Gut, dass ich heute dabei war und die Kandidatinnen und Kandidaten im persönlichen Gespräch kennenlernen konnte.“ lauteten weitere Äußerungen.

Zum Abschluss waren sich alle Kandidatinnen und Kandidaten einig, dass LandFrauen eine ernstzunehmende Instanz im ländlichen Raum darstellen.


Kochbuch "Kulinarisch durch das Osnabrücker Land"

 

 

Das im November 2017 erschienene Kochbuch ist im Buchhandel

und bei den Ortsvereinen erhältlich.