Besuch des Landtages in Hannover

Am  16. Mai 2024 um 7.00 Uhr machten sich 55 Landfrauen mit dem Bus auf den Weg nach Hannover.  Dort angekommen, teilten sich die Landfrauen auf. Die einen gingen in das Sealife Aquarium, wo man viele verschiedene Meeresbewohner z.B. Haie, Rochen, Schildkröten usw. in den verschiedensten Aquarien und einem Glastunnel bewundern konnte. Aber auch die andere Gruppe, die den Berggarten besuchte, war beeindruckt von den vielen verschiedenen und farbenfrohen Blumen.

Anschließend fuhren die Landfrauen weiter zum Landtag zum gemeinsamen Mittagessen. Danach hatte jede Frau bis 15.00 Uhr  zur  freien Verfügung und konnte Hannover erkunden oder einfach nur die  Sonne genießen..


Um 15.00 Uhr erwartete Jonas Pohlmann MdL die Landfrauen vor den niedersächsischen Landtag
Gemeinsam ging es dann in den Landtag, wo  die Taschen und Jacken abgelegt  und auch einige Vorschriften erklärt wurden. Zur Einführung,  wie der  Landtag „funktionirt“, wurde ein Film gezeigt. Anschließend konnten die Landfrauen auf der Besuchertribüne eine Debatte über E-Mobilisierung und Digitalisierung  verfolgen. Dieses war doch live um einiges interessanter als wenn man sich alles im Fernsehen anschaut.

Nach ca. einer Stunde wurden die Landfrauen dann wieder  in den ersten Raum geführt. Hier kamen dann die drei Politiker  Marcel Queckemeyer (AFD), Frank Henning (SPD) und Jonas Pohlmann (CDU) dazu. Jetzt konnten die Frauen  zu allen Themen Fragen stellen. Vornehmlich wurden Fragen zu den Debatten gestellt. Warum sind die Atomkraftwerke abgeschaltet worden und andere Länder bauen noch welche? Oder können die Batterien der E- Autos alle recycelt werden? Alle Politiker hatten ihre eigene Meinungen zu den verschiedenen Fragen. Dadurch kam eine lebhafte Diskussion in gang.

Um Ca. 18.30 Uhr fuhren die Landfrauen nach einem interessanten und eindrucksvollen Tag  nach Hause doch zuvor bedankte und verabschiedete man sich bei Jonas Pohlmann.


LandFrauen besuchen Awigo

Müll geht uns alle an. Das meinten auch die Landfrauen und  besuchten am vergangenen Mittwoch mit etwa 60 Personen die Awigo in Georgsmarienhütte.

Die Landfrauen wurden in 2 Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe  ging mit Martina Störmann, die andere mit Daniela Pommer. Auch Tia Reichelt, die bei der Awigo für den Bereich Social Media zuständig ist, war mit von der Partie. Sehr interessant fanden die Frauen die Mülltrennung. Zu diesen Thema wurde zu Anfang der Besichtigung ein kleines Spiel gespielt und dadurch kamen doch  einige Fragen auf. Zum Beispiel müssen Verpackungen ausgewaschen werden? (Nein) oder sollen Deckel z.B. Joghurtdeckel oder Milchverschluss von der Verpackung getrennt werden? Ja, aber es kann beides in die gelbe Tonne, oder dürfen flüssige Sachen in die Tonnen? Nein bitte nur mit Zeitungspapier oder Küchenpapier zum aufsaugen in die Tonne geben. 


In einem neuen Projekt der Awigo werden gut erhaltene Küchengegenstände entgegen genommen,Dieses ist eine Kooperation mit Kolping Recycling . Alles  sollte in stabilen Kartons verpackt sein. Außerdem gibt es noch die Zusammenarbeit mit dem Repair cafe wo kaputten elektrischen Geräten oder auch Spielzeug neues Leben eingehaucht wird.
Jetzt ging es weiter zum Fuhrpark wo es Seitenlader oder Hecklader gibt. Hecklader werden bei der gelben Tonne und bei Papiermüll eingesetzt .Dort fährt auch immer eine zweite Person mit,da bei diesem Müll immer noch was neben der Tonne stehen könnte.Mit dem Seitenlader werden die anderen Müllarten abgeholt. Der Müll der grauen Tonnen wird erst nach  Wallenhorst gebracht und von dort aus weiter  bis zur holländischen Grenze zu  dortige Müllverbrennungsanlage .Dann gibt es natürlich auch noch LKWs für den Sperrmüll. Diese werden in der nächsten Zeit auf Hybridfahrzeuge umgestellt. Vorteile hierbei: die Presse wird elektrisch bedient, dieses  geht viel leiser  und der LKW kann während des pressen ausgestellt werden. Um auch beim Kraftstoff nachhaltiger zu werden, werden drei LkWs mit Pflanzenöl dem HVO 100 betrieben. Dieses passiert in Kooperation mit Q1. Ein weiterer Lkw wird mit Wasserstoff betrieben. 800 Mülltonnen müssen pro Tag  pro LKW geleert werden. Die Awigo beschäftigt an allen Standorten insgesamt  400 Mitarbeiter.

Zum Ende der der Besichtigung gab es für jede  Frau noch ein kleines Geschenk. Es war ein sehr eindrucksvoller und informativer Nachmittag bei der Awigo. Im Anschluss an die Besichtigung fuhr man zum Restaurant Waldesruh. Dort lies man bei Kaffee und köstlichen Kuchen diesen gelungenen Nachmittag ausklingen.


Kreativ- Workshop der Landfrauen

Diesmal waren die Landfrauen zu Gast auf dem Hof Große Börding. Dort fand ein Workshop mit Weinranken statt. Die Weinranken kamen durch einen Aufruf im Herbst zusammen.
Für den Workshop wurden eine Rödelzange, Schraubenzieher, ein stumpfes Messer und Rödeldraht benötigt.

Da das Interesse sehr groß war, wurde mit einer Gruppe vormittags und mit einer Gruppe nachmittags  gebastelt. Annemarie Große Börding gab eine kleine Anleitung, wie man die Weinranken in Form bringt. Danach fingen die Frauen an selber  kreativ zu werden.  Es enstanden viele schöne Dinge sowohl in der Vormittagsgruppe wie auch in der Nachmittagsgruppe. Für das leibliche Wohl war natürlich auch gesorgt.
Zu Ostern wurden schon viele Körbe, Teller usw. zur  Dekoration genutzt.



Wenn Schäfchen zählen nicht mehr ausreicht

Zu diesem Thema hatten sich in der Gaststätte „Zum Wiesental“ ca. 80 Landfrauen eingefunden. Für viele Frauen schien dieses Thema doch sehr interessant zu sein, wie man richtig schläft oder einfach mal durchschlafen  zu können.

Die Referentin Anja Rüther, Heilpraktikerin für Psychotherapie stellte sich kurz vor. Sie hat eine Praxis für Hypnose in Mettingen. Schon seit ihrer Ausbildung als Arzthelferin war ihr Interesse geweckt die Gründe zu verstehen warum Menschen krank werden. Um ihnen helfen zu können ,hat sie verschiedene Fortbildungen gemacht. Heute ging es bei den Landfrauen speziell um Schlafstörungen. Verschiedene Frauen erzählten warum sie schlecht schlafen z. B. Bei Vollmond oder auch wegen Hitzewallungen usw.. Frau Rüther stellte eine Atemübung vor die man zum Einschlafen machen kann .Natürlich kann es auch körperliche Ursachen (Wechseljahre z.B.) oder geistige Ursachen  (Depressionen) haben, wenn man nicht schlafen kann.


Zu den häufigsten Ursachen gehören Stress und ungünstige Schlafbedingungen(Schnarchen ) . Wenn man versucht einzuschlafen aber die Gedanken lassen einen nicht los und man kann nicht abschalten.Deshalb sollte man versuchen die Gedanken immer in eine positive Richtung  zu lenken. Diese Gedanken sollte man schon am Tag trainieren und sich in der Nacht sagen wenn man aufwacht und man hat vielleicht erst zwei Stunden geschlafen „ Oh ich habe doch schon solange geschlafen“. Am besten man schaut auch gar nicht erst auf die Uhr, wenn man aufwacht, damit man nicht sieht wie lange man schon geschlafen hat.

Verschiedene Frauen erzählten was sie unternehmen, um wieder einschlafen zu können.Die eine grinst oder lächelt  oder eine geht ihren Körper in Gedanken durch. Frau Rüther geht ihren Tag rückwärt nochmal durch, erzählte sie. Aber sie sagte auch, dass mehrmaliges Aufwachen auch zu einem gesunden Schlaf gehören. 10 mal pro Stunde für einige Sekunden, 23 mal pro Nacht länger als eine Minute und erst wenn der Mensch länger als fünf Minuten  wach ist, merkt er es  und dieses geschieht ca. 1-4 mal pro Nacht. Die Landfrauen waren sich einig, dass dies ein sehr interessanter Nachmittag war und sie einige Tipps und Anregungen mitnehmen konnten.
 Zuvor gab es noch die Gelegenheit sich bei Kaffee und Kuchen untereinander auszutauschen.


"Die Walz ist ein Abenteuer"

Die Tischlermeisterin Johanna Röh berichtet über ihre 4 Jahre auf Wanderschaft „der Walz“. Kürzlich war die Tischlermeisterin Johanna Röh als Referentin zu Gast beim Landfrauenverein Hasbergen/Hagen a.T.W. Sie berichtete über ihre vierjährige Wanderschaft „der Walz“, die sie in die verschiedensten Länder führte. Unter anderem war sie in Spanien, der Schweiz, Neuseeland, Kanada und Japan. In Japan absolvierte sie fast ein Jahr in einer Werkstatt und erlernte dort verschiedensten Techniken mit den unterschiedlichsten Werkzeugen. Jeder der auf die Walz gehen möchte muss bestimmte Kriterien erfüllen. Man darf nur vom 21 Lebensjahr bis zum 30 Lebensjahr auf die Walz gehen, nach einer abgeschlossenen Lehre und man darf auch noch keine Familie und auch noch keinen Meister haben.


Bevor Johanna Röh los ging gab es noch eine Abschiedsfeier dort wurde für sie gesammelt und nur dieses Geld von Freunde und Familie durfte sie mitnehmen. Danach wurde sie noch bis zum Ortsschild gebracht und durfte für die Zeit der Walz in einen 50 km Umkreis (Bannmeile) den Heimatort nicht mehr betreten, es sei denn man ist als Zeuge oder zur Beerdigung enger Verwandte geladen.  Eine andere Gesellin führte sie in die Walz und begleitete sie ca.2 Monate .Während dieser vierjährigen Walz durfte Johanna nur in ihrer Tischlerkluft gehen. Sie führte während dieser Zeit ein Wanderbuch, in dem sie Fotos von Baustellen, Arbeitszeugnisse oder auch persönliche Widmungen stehen hat. In den verschiedenen Ländern musste sie sich auch mit den Klischee Mann und Frau auseinandersetzen. In einem Land traute man ihr das Wissen zu aber nicht die Kraft die man für diesen Beruf braucht und in einem anderen Land war es genau umgekehrt. Als Frau musste sie sich erstmal beweisen. Das eine Jahr in Japan hat Johanna besonders geprägt da sie sich auf die Menschen und deren Arbeit eingelassen hat. Dort wohnte sie auch bei der Familie wo sie arbeitete. Nach vierjähriger Wanderschaft gab es eine Heimgehfeier. Sie durfte dann auch wieder in die Bannmeile laufen. Danach machte sie in Freiburg ihren Meister. Heute ist Johanna Röh Mutter und hat ihre eigene Tischlerei in Alfhausen. Dort macht sie die unterschiedlichsten Möbel. Z. B. hat sie für einen Kunden den Jakobsweg in ein Möbelstück eingefräst. Außerdem engagiert sie sich für die Gleichstellung, da sie während ihrer Schwangerschaft als Selbstständige keinen Anspruch auf Mutterschutz hatte und dadurch beinahe ihren Betrieb verloren hätte.  Zwischen dem Vortrag gab es auch immer wieder Fragen. Zum Beispiel ob sie auch andere Jobs annehmen durfte? Ja Wie Sie in die anderen Länder gekommen ist? Sie musste sich erst das Geld zusammensparen für die Reise. Wo konnte man übernachten? z.B. Landwirt oder beim Pastor. Wie war das mit der Sprache in anderen Ländern? In Japan haben sie erstmal mit einem elektronischen Sprachbuch übersetzt in den anderen Ländern konnte sie oft Englisch reden. Wie ist sie dazu gekommen auf die Walz zugehen? Sie geht gerne auf Reisen und konnte das mit ihrem Beruf verbinden. Johanna beantwortete die Fragen der Landfrauen gerne. Natürlich kam auch der gesellige Teil in der Gaststätte Urban nicht zu kurz. Bei Kaffee und hausgemachten Kuchen tauschte man sich aus.


Jahreshauptversammlung

Die Jahreshauptversammlung des Landfrauenverein Hasbergen/Hagen a.T.W. fand am 10 Januar 2024 in der Gaststätte Antrup in Leeden statt. Dort konnte Annemarie Große Börding eine große Anzahl an Mitgliedern begrüßen. Insgesamt waren 88 Landfrauen anwesend. Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass in diesem Jahr 19 neue Landfrauen dem Verein beigetreten sind. Das zeigt das wachsende Interesse an den Aktivitäten und Angeboten des Landfrauenvereins. Doch bevor man zum Programm überging konnten die Landfrauen ein reichhaltiges und schmackhaftes Frühstück genießen, wobei natürlich auch die Unterhaltung untereinander nicht zu kurz kam.

Anschließend ließ man die Veranstaltungen des Vereins vom vergangenen Jahr per PowerPoint Präsentation Revue passieren.


Aber auch die vom Kreis durchgeführte Schneeglöchentour an der alle Ortsvereine teilnehmen konnten und die Besichtigung der Wohnung „Rosenstraße 76“ (häusliche Gewalt) mit der Gleichstellungsbeauftragten von Hagen Ruth Schulte to Bühne wurden erwähnt. Nachdem dieses abgeschlossen war, wurde an die Verstorbenen des vergangenen Jahrs in einer Schweigeminute gedacht.
Der Kassenjahresbericht wurde von Elisabeth Meyer zu Natrup präsentiert. Im Vorfeld wurde diese von Brigitte Sindt und Isolde Tischmann geprüft. Brigitte Sindt bat die anwesenden Mitglieder um Entlastung des Vorstandes. Dieser wurde einstimmig entlastet. Als neue Kassenprüferin wurde Mechtild Buck gewählt.
Zum Abschluss gab die erste Vorsitzende Annemarie Große Börding noch Informationen zu den nächsten Veranstaltungen.
Gabi Völler überreichte Annemarie Große Börding einen Blumenstrauß als Dank für die gute Zusammenarbeit. Diese gab das Kompliment anden ganzen Vorstand zurück. Danach wurden noch Fotos von den Veranstaltungen des ganzen letzten Jahres per PowerPoint gezeigt.


Weihnachtsfeier des Landfrauenvereins Hasbergen/Hagen a.T.W.

Die Weihnachtsfeier des Landfrauenvereins Hasbergen/Hagen a.T.W. war ein voller Erfolg.  Die Tische waren zuvor vom Vorstand weihnachtlich geschmückt worden. Annemarie Große Börding begrüßte die Landfrauen und gab noch einige Informationen zu bevorstehende Veranstaltungen im neuen Jahr.
Jetzt wurde erstmal gemütlich Kaffee getrunken und sich untereinander was erzählt. Natürlich wurden auch Weihnachtslieder gesungen, die von Volker Gausmann am Schifferklavier begleitet wurden, was ein besonderes Highlight war.


Außerdem wurden drei Geschichten vorgetragen. Ruth Schulte to Bühne präsentierte „Der Adventskalender“, Annemarie Große Börding las „Frederik“ und Gabi Völler „Der Wunschbaum“. Nach dieser Geschichte hatten die Landfrauen die Möglichkeit, Sterne die auf den Tischen lagen mit ihren Wünschen zu beschriften und an den Tannenbaum zu hängen.
Des Weiteren gab es einen kleinen Weihnachtsbasar mit selbstgemachten Sachen, bei dem einige Landfrauen ihre Produkte präsentierten. Die Weihnachtsfeier endete gegen 17.00 Uhr. Es war eine gelungene Veranstaltung, die sicher allen Landfrauen in Erinnerung bleiben wird.


Frauenfrühstück bei Thies in Gaste

Organisiert durch die Hasberger Gleichstellungsbeauftragte und den Landfrauenverein Hasbergen/Hagen a.T.W.
Knapp 170 Frauen besuchten am Samstag den 18. November das diesjährige Frauenfrühstück bei Thies in Gaste. Seit mehreren Jahren organisieren die Gleichstellungsbeauftragte Marita Tolksdorf Krüwel und der Landfrauenverein Hasbergen/ Hagen a.T.W. dieses Frühstück, das immer sehr gut besucht ist. Für Marita Tolksdorf Krüwel war dieses jedoch das letzte Mal, da sie ab nächstes Jahr in den Ruhestand geht. Aus diesem Grund war zum ersten Mal Adrian Schäfer, Bürgermeister von Hasbergen dabei. Er richtete Grußworte an alle Frauen. Mit seinen weiteren Worten brachte er die Arbeit der Gleichstellungsbeauftragten die auch Integrationsbeauftragte der Gemeinde ist Anerkennung und Wertschätzung entgegen.


Nach seinen Worten überreichte er Marita Tolksdorf Krüwel einen Blumenstrauß. Auch Annemarie Große Börding 1. Vorsitzende des Landfrauenvereins bedankte sich für die gute Zusammenarbeit und hoffe das man sich nicht das letzte Mal gesehen habe, da Marita Tolksdorf Krüwel auch die Landfrau ist. Aber auch ein neues Gesicht war dabei, Jana Schmied, die neue Gleichstellungsbeauftragte. Sie stellte sich kurz vor. Sie ist 35 Jahre, hat 3 Kinder und wohnt in Osnabrück. Zuvor hat sie für zwei verschiedene Krankenhäuser gearbeitet. Dort war sie im sozialen Dienst tätig.
Unter den Frauen befanden sich auch die Gleichstellungsbeauftragte von Hagen a.T.W., Ruth Schulte to Bühne und die stellvertretende Bürgermeisterin Katja Mittelberg Hinxlage, die auch noch kurz begrüßt wurden.
 Im Anschluss konnten die Frauen das reichhaltige Frühstück genießen, das von Familie Thies wieder hervorragend organisiert war.
 Ein weiterer Höhepunkt war der der Auftritt des Ensembles „What a Sound“ aus Münster, die ein sehr facettenreiches und stimmlagenreiches Programm auf die Bühne brachten und nach ca. 1 Stunde mit viel Applaus belohnt wurden und um eine Zugabe nicht herumkamen. Am Schluss bekam das Ensembles von der Gleichstellungsbeauftragten Marita Tolksdorf Krüwel eine Tasche mit den Hüggelzwergen darauf überreicht. Mit ein paar Abschlussworte von Marita Tolksdorf Krüwel und Annemarie Große Börding endete die Veranstaltung um ca. 12.30 Uhr.


Landfrauen besuchen Gut Remeringhausen zum Novemberlicht

Den Landfrauen war das Rittergut Remeringhausen schon von einer Gartenlehrfahrt bekannt. Bei der sie erfuhren das dort in einer der Scheunen das Scheunenfest der Sendung Bauer sucht Frau gedreht wird. Doch diesmal sollten die Frauen schon eine vorweihnachtliche Atmosphäre vorfinden. In den Scheunen gab es einiges zu sehen. Ausgewählte Aussteller die ausgefallene Mode, Schmuck, Accessoires und natürlich auch schönen Weihnachtsschmuck anboten. Im Guts Café konnten sich die Landfrauen kulinarisch mit verschiedenen hausgemachten Kuchenvariationen und herzhaften Speisen sowie Kakao, Kaffeevariationen und Tee verwöhnen lassen.


Ein besonderes Highlight war der Park, der in den Abendstunden mit den vielen Lichtern und Laternen eine besondere stimmungsvolle Atmosphäre bot und so das nicht so gute Wetter in den Hintergrund schob.
 Beide Busse traten dann um ca. 19.00 Uhr den Rückweg an, um pünktlich um 20.30 Uhr wieder am Tomblaineplatz in Hasbergen anzukommen.


„Die Würde des Menschen ist auch bei Sex unantastbar“

Ein nicht alltägliches Thema wurde den LandFrauen Hasbergen/Hagen a.T.W. bei ihrem  Oktobertreffen nähergebracht. Annemarie Große Börding, 1. Vorsitzende des LandFrauenvereins Hasbergen/Hagen a. T.W. und Ruth Schulte to Bühne, Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Hagen a.T.W., begrüßten gemeinsam die zahlreich erschienenen interessierten Frauen und besonders auch die beiden geladenen Referentinnen für diesen Nachmittag, die Hagener Ratsfrau und Sozialarbeiterin Felicitas Exner (nicht MdB, wie versehentlich im Programm angekündigt) und Sozialarbeiterin Ralitsa Käuper, die beide bei der Beratungsstelle SOLWODI, Verein für Rechte von Frauen mit Migrations- und Fluchthintergrund, arbeiten.  


 Die Frauen berichteten von ihrer Arbeit bei TALITA, einem besonderen Projekt von SOLWODI in Osnabrück, welches vom Landkreis und der Stadt Osnabrück finanziert wird. Seit 1999 gibt es dort eine Beratungsstelle und eine Schutzwohnung für 6 Frauen mit ihren Kindern. TALITA wurde 2018 ins Leben gerufen und die Streetworkerinnen kümmern sich besonders um die Themen Zwangsheirat, Ehrenmord, Gewalt in Ehe und Partnerschaft, sexuellem Missbrauch und vor allem Prostitution. 

Loverboy-Versprechen, Cybergrooming, Pornografie, Abhängigkeit und Diskriminierung wie auch Integrations- und Aufenthaltsprobleme sind die Begleitumstände, die dazu führen, dass sich die oft aus Bulgarien und Rumänien kommenden jungen Frauen in der Prostitution wiederfinden. Sie arbeiten im Straßenstrich (Love-Mobil), oder an besonders bei „Insidern“ bekannten Straßenabschnitten der Stadt und natürlich auch in festen Häusern. Die TALITA-Frauen suchen die Prostituierten auf und bieten Ausstiegsprogramme und Möglichkeiten der gesundheitlichen Versorgung an, da die meisten Frauen nicht versichert sind und keinen festen Wohnsitz haben.

Detailliert beschrieben die beiden Referentinnen die Probleme der Frauen und stellten verschiedene gelungene aber auch weniger gelungene politische Initiativen zur Verbesserung der Situation der Mädchen und Frauen vor. 

Keine „leichte Kost“ für die anwesenden Zuhörerinnen!

Die Gleichstellungsbeauftragte von Hagen a.T.W. Ruth Schulte to Bühne wies am Ende der Veranstaltung auf den Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen am 25. 11. 2023 hin. Anlässlich dieses Tages werden an den Rathäusern des Landkreises Osnabrück die neuen orange leuchtenden Flaggen „Wir sagen NEIN! zu Gewalt gegen Frauen!“ gehisst und zwar in Hagen a.T.W. am Mittwoch, 22.11.2023, um 15:30 Uhr auf dem Marktplatz und in Hasbergen am Freitag, 24.11.2023 um 16:00 Uhr vor dem Rathaus. Sie lud alle Frauen ein, bei den Veranstaltungen dabei zu sein.


LandFrauen besichtigen den Hof Kätker in Lienen mit Strauße

Nach der Sommerpause startete am Mittwoch, den 13. September, das neue Programm des LandFrauenvereins Hasbergen/Hagen a.T.W.

Die Frauen trafen sich zu 14.00 Uhr in der Waldwirtschaft Malepartus, um dort Kaffee und hausgemachten Kuchen zu genießen. Dort war die Unterhaltung doch sehr angeregt, da man sich jetzt längere Zeit nicht gesehen hatte. Zwischendurch gab Annemarie Große Börding ein paar Infos zu den nachfolgenden Veranstaltungen. Im Anschluss an das Kaffeetrinken machte man sich in Fahrgemeinschaften auf den Weg zum Hof Kätker in Lienen/Bauerschaft Meckelwege.


Carina Kätker erwartete die Frauen schon. Sie stellte sich kurz vor und erzählte, dass sie und ihr Mann Heiner gemeinsam mit den Schwiegereltern und ein Azubi den Hof bewirtschaften. Nachdem Heiner Kätker dazugekommen war teilten die LandFrauen sich in 2 Gruppen auf. Carina Kätker und Söhnchen Frederik (3 Jahre) zeigten den Boxenlaufstall in dem 120 Kühe zuhause sind. Sie werden 3-mal am Tag von 2 Robotern gemolken. Ein Teil der Milch wird alle 2 Monate von einer mobilen Käserei zu verschiedenen Käsesorten verarbeitet und im eigenen Hofladen vermarktet. 

Nach ca. einer halben Stunde tauschte man die Gruppen. Ein neues Standbein des Hofes sind die seit September 2022 eingezogene kleine Herde Strauße, zu denen Heiner Kätker was erzählte.  Strauße sind auch in Lienen kein alltäglicher Anblick. So mussten natürlich auch hier erst Maßnahmen für das Tierwohl geschaffen werden. Große Gehege, Schutzhütten und eine doppelte Umzäunung schützen die Tiere. Heiner Kätker wurden natürlich viele Fragen gestellt. Zum Beispiel was wiegt ein Strauß (120-150Kg), wieviel Fleisch davon ist essbar (30-40Kg) oder wie lange brütet er (42 Tage, der Hahn brütet nachts, die Hennen am Tag). Heiner Kätker beantwortete alle Fragen gerne.

Nachdem alle Fragen beantwortet waren gab es noch ein kleines Picknick am Straußengehege, wo alle Käsesorten aus eigener Herstellung probiert werden konnten. Wer wollte konnte diesen nachher noch Im Hofladen kaufen. Dort gab es nicht nur den Käse, sondern auch noch einige andere Dinge wie Eierlikör, Straußeneinudeln, Dekoeier, Straußenfedern, Speiseeier zu kaufen. Alle waren sich einig, dass dies ein gelungener Auftakt nach der Sommerpause war.

Die nächste Veranstaltung ist am 18. Oktober mit dem Thema Solwodi- Verein für Rechte von Frauen mit Migrations-oder Fluchthintergrund. Diese Veranstaltung ist in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten von Hagen a.T.W. Ruth Schulte to Bühne. Informationen und Anmeldungen bei Annemarie Große Börding unter der Telefonnummer: 05405/7159. 


„Gärten im Herzen Ostfrieslands"

Die letzte Veranstaltung vor der Sommerpause des Landfrauenvereins Hasbergen/Hagen a.T.W. war die jährliche Gartenlehrfahrt. Organisiert von Frau Rehkamp, Fachberaterin der LWK Niedersachsen - Bezirksstelle Osnabrück, führte sie uns am 15. Juni in „Gärten im Herzen Ostfrieslands".

Drei Gartenbesitzer öffneten ihre Gärten und waren für alle Fragen bezüglich ihres Gartens, der Pflanzenauswahl und Pflege offen. Wie immer wurde man vom Frühstück über Mittagessen bis zum Kaffee und Kuchen mit allem versorgt und fand in den Gärten Sitzmöglichkeiten an den unterschiedlichsten Gartenoasen. Umsäumt von heimischen Gehölzen bot der erste Garten Omartinas Garten einen Naturteich und eine interessante Gartengestaltung mit Rosen und Stauden. Im hinteren Teil des Grundstücks gab es einen extensiven Gartenbereich. Ein Spielhaus, der nun erwachsenen Kinder, wurde zum Gartenhaus mit Veranda umfunktioniert. 


In der Fehnlandschaft (Moorlandschaft) von Ostfriesland besichtigten wir den Spetzer-Tuun. Auchdieser Garten war in unterschiedliche Räume aufgeteilt und eine Vielzahl vonStauden, Rosen und liebevoll selbstgestalteter Deko spiegelten dieGartenfreude der Besitzerin. Da das Moor in früherer Zeit abgetragen wurde, hält der Boden die Feuchtigkeit nicht und es muss auch dort gegossen werden.

Im Landhausgarten Knospe erwartete uns eine große Staudenvielfalt mit vielen besonderen Pflanzen, unterschiedlichen Gartenbereichen und Sichtachsen. Kaffee und Kuchen konnten an diesem warmen Sommertag an schattigen Plätzen genossen werden. Neben Tipps zur Rosenvermehrung und anderem  durfte der Austausch untereinander nicht zu kurz kommen.

Denn: Gemeinsame Gartenfreude mit geliebten Menschen gehört zu den herzbewegendsten Hochbezirken des Daseins.        Karl Förster


Fahrradtour der Landfrauen durch Hellern, Hasbergen und Gaste

Am 7. Juni 2023 trafen sich ca. 25 Frauen des Landfrauenvereins Hasbergen /Hagen a.T.W. mit dem Fahrrad am Tomblaine Platz in Hasbergen. Die Tour, die eigentlich schon für 2019 geplant war, fiel damals buchstäblich ins Wasser, da es sehr stark regnete, entschied man sich in 2019 mit dem Auto einige Punkte anzufahren und anschließend gemütlich Kaffee zu trinken. In den Jahren danach war es durch Corona nicht möglich. Doch in diesem Jahr konnte die Fahrradtour endlich wieder stattfinden. 

Bei angenehmem Tempo und auch Temperaturen fuhren die Frauen auf kleinen Wegen vorbei an Wiesen und Feldern in Richtung Hellern. Bei einer Eisdiele vor Ort wurde nach ca. 1 Stunde eine kleine Pause eingelegt und sich natürlich auch ein Eis gegönnt. Einige Mitglieder waren dort mit dem Auto und hatten noch Getränke dabei. Nun fuhr man gestärkt in Richtung Gaste weiter.


Dort wartete noch ein besonderer Punkt auf die Landfrauen. Um 14.30 Uhr ca. kamen die Fahrradfahrerinnen auf Gut Wambergen an. Wo ein Museum der Amazonen Werke durch Klaus Dreyer eingerichtet wurde. Dieser erwartete die Landfrauen schon und begrüßte sie herzlich. Gerne führte er sie durch das Museum und erzählte zur Entstehung (1883) und zur Geschichte der Amazonen Werke und zeigte die Maschinen die mit großer Sorgfalt restauriert wurden. Unter ihnen Geräte aus den frühen 20. Jahrhundert. Getreidereinigungsmaschinen und Kartoffelsortierer gehörten zu den ersten Produkten von Amazone. Aber auch zahlreiche andere Maschinen z.B. Düngerstreuer verschiedener Zeitalter oder z.B. Sämaschinen sind dort ausgestellt. Für alle sehr interessant auch für die Landfrauen die nichts mit der Landwirtschaft zu tun haben oder hatten. Um ca. 15.45 Uhr fuhr man weiter zur Gaststätte Urban zwischen Hasbergen und Lotte. Auch dort wurden die Fahrradfahrerinnen schon erwartet, da noch einige Frauen mit dem Auto zur Gaststätte gekommen waren um gemeinsam Kaffee zu trinken. Kaffee und ein schönes Stück Erdbeerkuchen konnten die Frauen dann im Biergarten genießen. Auch Klaus Dreyer kam dazu. Annemarie Große Börding und Brigitte Wortmann bedankten sich mit Blumen und einem kleinen Präsent bei Herrn Dreyer für die interessante Führung durchs Museum.


Worpswede - vom Bauerndorf zur Künstlerkolonie

Traditionell findet man jedes Jahr in dem Programmflyer der LandFrauen Hasbergen/Hagen a.T.W. im Mai eine Tagesreise. In diesem Jahr ging es in das Künstlerdorf Worpswede im Teufelsmoor, nördlich von Bremen gelegen. Immer wieder sind Bewohner und Besucher von der ganz besonderen Landschaft fasziniert. Mitten im Teufelsmoor stehen stattliche alte Häuser am Fuß des Weyerbergs, einer bewaldeten Sanddüne. Dazwischen mächtige Bäume, die Schutz und Behaglichkeit ausstrahlen. Ringsum weite Wiesen, Moore und Bäche. 

Ende des 19. Jahrhunderts ließen sich in dem damals kleinen Bauerndorf - angezogen durch die beeindruckenden Farben der Landschaft, des Lichtes und dem hohen Himmel über dem Moor - die ersten Maler nieder. Ihre Bilder hatten großen Erfolg in der Kunstszene und machten Worpswede schlagartig berühmt. Zu den bekanntesten Künstlern, die dort gelebt und gearbeitet haben, zählen Fritz Mackensen, Otto Modersohn, Heinrich Vogeler und Paula Modersohn-Becker. Im Rahmen einer sehr interessanten Führung wurde auf die Dorfkirche, den Friedhof mit dem Grab der jung verstorbenen Paula Modersohn-Becker und natürlich den berühmten Barkenhoff ein besonderes Augenmerk gerichtet. 

Noch heute gibt es eine Reihe von Ateliers, Galerien und Werkstätten und Stipendiaten aus der ganzen Welt arbeiten in dem Ort, der somit in Kunstkreisen besondere Beachtung findet. 

Das Mittagessen wurde in der Hamme-Hütte im Ortsteil Neu-Helgoland eingenommen, die direkt an der Beeke/Hamme liegt und früher einen Umschlagplatz für den gestochenen Torf nach Bremen darstellte.


Die Torfkähne gibt es noch immer, aber jetzt werden Touristen in dieser traditionellen Art und Weise durch die  Moorlandschaft geschippert. Fachkundig wurden somit auch die LandFrauen von freundlichen Bootsführern auf den Booten begleitet und informiert. Kaffee und Kuchen durften natürlich auch nicht fehlen. Nachdem alle wieder festen Boden unter den Füßen hatten, bestand die Möglichkeit, sich in der Bergstraße, der Worpsweder Atelier- und Einkaufsstraße, noch ein wenig umzusehen. 
Fazit: dieser Ausflug war wirklich interessant!  


Wirf mich nicht weg

Am letzten Mittwoch war die Referentin und Ökotrophologin Claudia Kay Rudhardt vom Umweltzentrum Hollen zu Gast beim Landfrauenverein Hasbergen/Hagen a.T.W. . Per Power Point stellte sie sich und ihr Projekt „Wirf mich nicht weg“ vor. Kay Rudhardt arbeitet seit 2014 an dem Projekt „Wirf mich nicht weg“ Lebensmittel wertschätzen lernen. Es werden ein Drittel der weltweit produzierten Lebensmittel verschwendet. Alleine in Deutschland landen über 11 Millionen t Nahrungsmittel in der Tonne. Der größte Anteil kommt in privaten Haushalten weg, wobei die Hälfte vermeidbar wäre, so Kay Rudhardt. Folgen der Verschwendung sind unter anderem z.B.  steigende Lebensmittelpreise oder kostbare Ressourcen werden in die die Erzeugung von Lebensmittel gesteckt und gehen verloren. Lebensmittel landen wegen eines abgelaufenen Datums in der Tonne oder wenn z.B. Obst und Gemüse unansehnlich geworden ist.


Doch die Referentin hatte auch einige Tipps, wie man weniger Nahrungsmittel verschwendet z. B. durch Planen des Einkaufes, das Gekaufte richtig lagern und alles durchchecken, z.B. MHD oder Reste vom Essen einfrieren oder weiter verwerten. Kreativ denken, so können auch Blumenkohlblätter oder Radieschenblätter mit genutzt werden. Grüne Tomaten mit Äpfeln lagern, damit sie noch reif werden, oder schrumpeliges Gemüse in Wasser legen. Mittlerweile gibt es auch schon eine „Beste Reste App“ vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Bücher oder Foodsharing . 

Nach dem Vortrag gab es 10 Minuten Workshops. 3 Tische bekamen einen aufgemalten Kühlschrank und sollten Lebensmittel richtig einordnen. Ein Tisch sollte anhand von Bildern rausfinden, welche Nahrungsmittel  in den Topf oder in die Tonne gehören. Ein Tisch bekam ein Restekochbuch, um sich ein ausgefallenes Gericht aus zu suchen .Ein Tisch sollte rausfinden, was man alles aus Altbrot machen kann. Dieses war sehr interessant und es kam an den jeweiligen Tischen eine rege Unterhaltung auf. Außerdem kam man zu dem Ergebnis, dass jeder was gegen Lebensmittelverschwendung machen kann, denn Lebensmittel sind Mittel zum Leben. 

Im Jahr 2021 war Claudia Kay Rudhardt mit dem gleichen Thema zu Gast bei den LandFrauen per Zoom, da man sich nicht in Präsenz treffen durfte. Jetzt wurde es nachgeholt, da das Thema Lebensmittelwertschätzung, Lebensmittelverschwendung und Nachhaltigkeit in der heutigen Zeit sehr wichtig geworden sind.

Bei Kaffee und hausgemachten Kuchen kam auch der gemütliche Teil im Gasthaus „Zum Forellental“ nicht zu kurz.

 


Erste Hilfe

In netter Atmosphäre bei Kaffee, selbstgebackenem Rosinenbrot, Butter und Schinken trafen sich die Landfrauen vom Verein Hasbergen/Hagen am 15.03.23 in der Gaststätte Urban um sich von Petra Kirk und deren Tochter, beide ehrenamtlich bei dem DRK Hasbergen tätig, wie auch von den beiden Enkelkindern Paul und Lea, die „Erste Hilfe“ ein wenig näher bringen zu lassen.

Zuerst wurde der Inhalt des Verbandskastens wie das Verhalten mit dem Wahndreieck und den beiden Warnwesten ausführlich erklärt. Diese Sachen dürfen in keinem Auto fehlen. Als Anschauungsobjekte verwendeten sie „abgelaufene“ Verbandkästen, die sie von einer örtlichen Autowerksatt geschenkt bekommen. 

Frau Kirk erklärte, wie man sich bei Verbrennungen verhalten sollte und ein Dreieckstuch als Armschiene angelegt wird. 


Sie brachte zur Darstellung Anschauungsmaterial anhand von Filmen mit, in denen verschiedene Situationen, wie ein Unfall mit dem Auto, Unfall mit Giftstoffen aber auch Personen, die einen Herzinfakt und Schlafanfall erlitten, gezeigt wurden. 
Am Ende kam ein Defibrilator zum Einsatz und die Handhabung einer Herzmassage wurde erklärt, die an einem Dummy‘s  von den Landfrauen selber praktiziert werden durfte. 
Die beiden Enkelkinder waren super mit dem Thema vertraut und wirkten bei den Vorführungen sicher mit. 
Alle waren sich einig, dass es ein informativer Nachmittag in gemütlicher Atmosphäre war.


Kino auf der Diele

Kino auf der Diele, so nannte der LandFrauenverein Hasbergen /Hagen a.T.W. ihren Programmpunkt im Februar. Freundlicherweise stellte Familie Große Börding wie schon 2019 ihre Diele dafür zur Verfügung. Am Tag zuvor wurde diese mit Stühlen, Tischen, Leinwand und Beamer bestückt. So wie in einem richtigen Kino. Außerdem waren diesmal die Männer der LandFrauen mit eingeladen Es nahmen ca. 100 Personen an der Veranstaltung teil.

Gezeigt wurde der Film „Willkommen bei den Sch’tis“ eine Komödie von 2008. Er handelt von dem Postbeamten Philippe Abrams, der seine Versetzung an die Cote d’Azur erschwindeln will, dabei jedoch auffliegt und in die nördliche Provinz strafversetzt wird. Dort soll es sehr kalt und die Menschen eher rustikal sein. Als er dort in strömenden Regen ankommt, fährt er beinahe seinen künftigen Arbeitskollegen Antoine an, der ihn mit dem dort üblichen Dialekt (Zischlauten) begrüßt. Doch bald schon lernt Philippe Land und Leute besser kennen und gewinnt Freunde fürs Leben. Turbulent wir es nochmal, als Philippes Frau sich anmeldet um ihn zur Seite zu stehen.


 Wie im richtigen Kino  durften natürlich auch Popcorn und Eis nicht fehlen, dieses wurde zu Anfang von den Männern des Vorstandes verteilt.

Nach Beendigung des Filmes konnte man sich noch Zeit lassen und in gemütlicher Atmosphäre bei einem Getränk oder einem Snack den Film Revue passieren lassen oder sich einfach nur unterhalten. Alle waren der Meinung: Es war wieder ein gelungener Kinoabend.

Die nächste Veranstaltung ist am 15. März 2023 mit dem Thema „Erste Hilfe im Alltag“ und findet in der Gaststätte Urban in Lotte statt. Nähere Informationen und Anmeldung hierzu bei Annemarie Große Börding unter der Telefonnummer: 05405/7159.


Vorstellung des Repair Café Hagen

Nachhaltigkeit, Müllvermeidung oder auch Ressourcen schonen, das sind Wörter die man oft hört in der jetzigen Zeit. Dafür steht auch das Repair Café in Hagen a.T.W. Um darüber mehr zu erfahren hatte der LandFrauenverein Hasbergen/Hagen a.T.W. Franz Josef Spreckelmeyer vom Repair Café zu Gast. Die Initiative rettet defekte Dinge soweit es möglich ist vor den Müll. Jeden 3. Samstag im Monat kann man z.B. Plattenspieler, Fön, Fahrräder usw. mitbringen um sie vor Ort gemeinschaftlich zu reparieren oder reparieren zu lassen gegen eine freiwillige Spende. Wartezeiten kann man sich mit Kaffee und Kuchen verkürzen. Die Idee zum Hagener Repair Café entstand durch einen Bericht des ersten Osnabrücker Repair Café Oase an der Lohstraße. Franz Josef Spreckelmeyer und ein paar Bekannte besichtigten das Café Oase. Mit Unterstützung der Gemeinde und der Gleichstellungsbeauftragten Ruth Schulte to Bühne wurde eine Räumlichkeit gesucht.


Den entscheidenden Tipp gab dann Wolfgang Konersmann für einen Raum im Gustav Görsmann Haus. Hier konnte das Repair Cafe dann nach 2-jähriger Vorlaufzeit 2018 starten. 2022 ist es dann in die Grundschule Gellenbeck umgezogen. Seitdem sind 1413 Sachen gebracht worden. Davon erfolgreich repariert wurden 1008 (71%). Außerdem werden auch aus guterhaltenden Oberhemden Tragetaschen, Brot und Brötchentüten genäht oder aus Gardinenstoffe Obst und Gemüsebeutel. Mittlerweile gibt es auch eine Zusammenarbeit mit der Awigo. Kleinere Geräte wie Staubsauger oder auch Stereoanlagen usw. werden von der Awigo zur Verfügung gestellt, wieder repariert und gegen eine Spende veräußert. Auch gut erhaltende Spielsachen werden von dem Team des Repair Cafés aufgearbeitet und an Sozialarbeiter aus der Kinder-, Jugend-, Familien- oder Flüchtlingshilfe ausgegeben und zwar in der Wunderwerkstatt in der Dorfstraße 13 in Hagen. 31 Helfer engagieren sich mittlerweile beim Repair Café in Hagen.

Natürlich kam auch das leibliche Wohl nicht zu kurz. Bei Kaffee und Kuchen im Gasthaus “Zum Wiesental“ konnten die LandFrauen den interessanten Vortrag von Franz Josef Spreckelmeyer folgen und ihm auch noch einige Fragen stellen, die er gerne beantwortete .