LandFrauen besichtigen Rittergut Osthoff

Nach der Sommerpause startete der LandFrauenverein Hasbergen/Hagen a.T.W. gleich mit einem interessanten Programmpunkt Am 7. September besichtigten die LandFrauen das Rittergut Osthoff. Im Boardinghouse des Gestüts konnten die Landfrauen Kaffee trinken, der diesmal in Eigenregie organisiert wurde. Dort kamen der Architekt Christian Kolde und die Tierärztin Martje Kaffka dazu, die Annemarie Große Börding (1. Vorsitzende) kurz vorstellte.

Christian Kolde, Besitzer des Herrenhauses und des Landhotels, wusste einiges zur 500-jährigen Geschichte des Ritterguts zu erzählen. Besitzerwechsel und Misswirtschaften setzen dem Gut zu. Die letzten Besitzer waren die Familie Stahmer. In dieser Zeit wurde das Gestüt gegründet. Doch auch dieses ging 1996 in den Konkurs. Ein Großteil des Gutes ging im Jahr 2011 an den Hof Kasselmann in Hagen a.T.W. Das Herrenhaus und weitere Wirtschaftsgebäude gingen an den Architekt Christian Kolde, der auch sein Architektur Büro dort betreibt und ein weiterer Teil an den Landwirt Wilfrid Lintker.


In der heutigen Zeit befinden sich mehrere Firmen auf dem Gelände des Gestüts. Eine davon arbeitet mit der Uni Osnabrück an eine Optimierung von Reitplatzböden. Zwei weitere Firmen sind auf den Onlinehandel von Pferden und Hunden spezialisiert. Das Gestüt beschäftigt im Moment 7 Mitarbeiter. Eine von ihnen ist die Tierärztin Martje Kaffka. Sie wohnt auf dem Gestüt, um jederzeit zur Stelle zu sein, wenn z.B. einer der Stuten ihr Fohlen bekommt. Sie erzählte, dass sie schon so manches mal im Stall übernachtet hat, wenn eine Geburt anstand, um der Stute sofort helfen zu können, sollte es zu Komplikationen kommen. Draußen konnten die LandFrauen auch einige Stuten mit Fohlen sehen, die auf der Weide miteinander spielen konnten und somit ihre „Kinderstube“ genießen dürfen. Alle Frauen waren sich einig, dass das doch ein sehr schöner Anblick ist. Gegen Abend wurden sie in den Stall geholt. Jede Stute mit ihren Fohlen gemeinsam in eine Box, damit sie auch in der Nacht vor Raubzeug geschützt sind. Nach dieser über zweistündigen aber kurzweiligen und interessanten Führung über das Gestüt waren die LandFrauen sich einig, dass die Tierärztin Martje Kaffka als auch der Architekt Christian Kolde mit viel Leidenschaft und Herzblut bei der Sache sind.

Die nächste Veranstaltung ist am 12. Oktober 2022. Eine Halbtagesfahrt zur nur von Frauen geführten Privatbrauerei Strate in Detmold. Informationen hierzu gibt es bei Annemarie Große Börding unter Telefonnummer: 05405/7159.


Mittsommerfest

Mittsommer nennt man den längsten Tag und die kürzeste Nacht. Dieses wollte auch der Landfrauenverein Hasbergen/ Hagen a.T.W. feiern. Seit 2 Jahren fiebern die Landfrauen diesen Event entgegen. Durch Corona musste es immer wieder verschoben werden. Doch in diesem Jahr sollte es dann endlich soweit sein. Dazu stellte Familie Große Börding ihren Garten, die ehemalige „Bleichwiese“ zur Verfügung. Einen Tag vor der Veranstaltung wurde dieser mit Lichterketten, Lampions, Laternen usw. geschmückt. Sitzgelegenheiten wie Bierzeltgarnituren und Bänke wurden im ganzen Garten verteilt. Eine Feuerschale wurde aufgestellt. Am Tag des Festes traf sich der Vorstand etwas eher. Alle hatten Blumen aus ihren Gärten mitgebracht, um damit die Tische zu schmücken. Die übrigen Blumen wurden an einen etwas abseits gestellten Tisch gebracht. Dort konnten die Frauen, die wollten, sich ein Kränzchen für den Kopf binden. 


Um 19.30 Uhr, bei wunderschönem Sommerwetter, kamen alle in einen weißen beziehungsweise hellen Oberteil. Außerdem waren diesmal auch die Männer und die jungen Landfrauen, ein neu gebildeter Verein, herzlich mit eingeladen. Alle waren guter Laune. Für das leibliche Wohl wurde in Form von gegrillten Würstchen gesorgt. Getränke gab es in Selbstbedienung. Nachdem man sich gestärkt hatte kam Michael Schönhoff mit seiner Gitarre und sorgte für Stimmung. Lieder konnten gewünscht werden von Schlager über Volksmusik und Heimatlieder, ob Deutsch oder Englisch, hatte er alles in sein Repertoire. Es wurde kräftig mitgesungen. Aber auch die Unterhaltung untereinander kam nicht zu kurz. Diese laue Sommernacht war wie geschaffen für die Mittsommerfeier, so dass man bis spät in die Nacht an der Feuerschale saß und Lieder mit Michael Schönhoff sang.


Gartenlehrfahrt "Tuinbezoek"

Wie schon seit Jahren lädt die Landwirtschaftskammer Niedersachsen, vertreten durch Christiane Rehkamp, die Landfrauen Hasbergen/Hagen a.T.W. und weitere Interessierte zu einer Gartenlehrfahrt ein. Am 7. Juli 2022 war es wieder soweit: Mit dem Bus ging es in diesem Jahr zu einem „Tuinbezoek“ in die Provinz Groningen/NL. Drei sehr sehenswerte private Gärten und eine Staudengärtnerei öffneten ihre Tore für ihre Gäste. 

Erstes Ziel war ein Garten individueller Art: schmal und 312 m lang, durch eine Buchenhecke in Räume geteilt, hinter der sich immer wieder neue Gestaltungsformen auftaten. Und das Besondere war, dass sich hier im späten Winter, wo jetzt Farne und Funkien wachsen, ein Meer an unterschiedlichen „Sneeuwklokje”, also Schneeglöckchen blühen. Die Besitzerin Rika van Delden berichtete von verschiedenen Börsen, auf denen die Schneeglöckchenzwiebeln teilweise recht teuer gehandelt werden. 


Als zweites Ziel stand der “Eexeterhof” auf dem Programm. Dieser Garten war ein Liebhabergarten mit klaren Linien und üppigen Blumenbeeten. Ein Teich, Schattenpflanzen, aber auch Obstbäume, Hühner und Gemüse hatten dort ihren Platz. 

Das nächste Ziel war die Spezialitäten-Gärtnerei “Tuingoed Foltz”, die sich als Staudenparadies präsentierte. Gut strukturiert waren die oft ausgefallenen Pflanzen mit Standortvorliebe und anderen Details gekennzeichnet zu bestaunen. Die niederländischen Pflanzensammlungen Salvia und Echinacea und viele botanische Raritäten fanden dort ihren Platz. Natürlich konnten viele Staudenarten auch erworben werden, und sicher gibt es in den Gärten der interessierten Landfrauen jetzt einige besondere Pflanzen mehr zu bestaunen. 

Zum Abschluss der Gartenreise konnte der Garten vom Ehepaar van der Hout in Blijham bewundert werden. Geschwungene Wege, Wald-, Teich- und Schmetterlingspflanzen in Kombination mit vielen Stauden, Rosen und einheimischen Pflanzen und Kräutern bot dieser “Tuin” eine natürliche Atmosphäre auch für Vögel und Insekten, und er fügte sich wunderbar in die Landschaft ein. Kleine Kunstwerke der Gartenbesitzerin, die im Garten einen schönen Platz gefunden haben, konnten ebenfalls besichtigt werden.

Natürlich wurde auch das leibliche Wohl ausreichend bedient. Man konnte sich holländischen Apfelkuchen mit Sahne und einer Tasse Tee schon zum Frühstück gönnen und die bekannte Groninger Senfsuppe stand neben einem Lunchbuffet zum Probieren bereit. Der holländische Honigkuchen darf natürlich auch nicht vergessen werden. 


Tagesausflug in die Rattenfängerstadt Hameln

Am Mittwoch vor Christi Himmelfahrt fuhr der Landfrauenverein Hasbergen/Hagen a.T.W. für einen Tag in die Rattenfängerstadt Hameln. Der Ausflug, der schon seit 2019 wegen Corona auf Eis lag, konnte nun endlich stattfinden. Trotz einer kleinen Verspätung konnte die Stadtführung wie geplant um 10.00 Uhr beginnen. Bevor es jedoch los ging kamen die Landfrauen noch in den Genuss des „Rattenkillers“, eine Spezialität (Kräuterlikör) der Hamelner. Gestärkt hierdurch startete eine Gruppe mit dem Rattenfänger und eine mit einer Stadtführerin. Unterwegs wechselten die Beiden die Gruppen, so dass jede Gruppe einmal in den Genuss der lustigen Erzählungen und der schönen Musik des Rattenfängers kam. Wogegen die Stadtführerin mehr über die historischen Dinge der Stadt berichtete. Da die Stadt Hameln an der Weser liegt, durfte eine Weserrundfahrt natürlich nicht fehlen. Diese dauerte ca. 2 Stunden. Es gab einen kleinen Imbiss und man konnte bei gutem Wetter die schöne Landschaft genießen und einfach mal nur miteinander „quatschen“.


Um 14.00 Uhr war eine Führung im Heimatmuseum vorgesehen. Wer wollte konnte diese Zeit aber auch zum Bummeln oder zum Erkunden der Stadt nutzen. Ein weiteres Highlight auf dem Programm war die Glasbläsereishow im Pulverturm. Hierzu fanden sich alle Frauen wieder ein. Eindrucksvoll wurde gezeigt wie ein Trinkglas und ein Vogel bei hohen Temperaturen und mit viel handwerklicher Geschicklichkeit geformt wurde. Zwischendurch beantwortete der Glasmacher gerne die Fragen der Landfrauen, die doch sehr beeindruckt waren von dieser Kunst. 

Gegen 18.00 Uhr fuhr man dann wieder Richtung Heimat.  Eine schöne Tagesfahrt ging zu Ende.


Besichtigung beim Spargel- und Erdbeerhof Toppheide in Glandorf

Bei schönstem frühsommerlichem Wetter fuhren die Frauen vom Landfrauenverein Hasbergen/Hagen a.T.W. in Fahrgemeinschaften zum Spargel-und Erdbeerhof Toppheide in Glandorf. Dort wurden sie schon erwartet. Klaus Und Andrea Toppheide begrüßten die LandFrauen und stellten sich kurz vor. Sie bewirtschaften den Hof gemeinsam mit Bruder Christian Toppheide .

Da die ganze Gruppe zu groß war, teilte man sich auf. Die einen konnten schon mal den Kaffee und Kuchen genießen, während die anderen mit Klaus Toppheide zum nahe gelegenen Spargelfeld gingen und dort viele Informationen über den Anbau von weißen und grünen Spargel erhielten. Weiter ging es nun zu dem Spargel- und Kühlhallen. Hier wird der Spargel gewaschen, um im Anschluss auf der Sortieranlage auf die richtige Länge geschnitten und in die verschiedenen Sorten sortiert zu werden. Dann wird der Spargel mit Hilfe von Wasser auf 1 Grad runter gekühlt und ins Kühlhaus gebracht. Der Spargel vom Hof Toppheide wird zu 90 Prozent über Hofläden vermarktet. 


Anschließend ging es weiter zu den Erdbeeren, die unter einem Zelt in guter pflückbarer Höhe in Blumenkästen stehen. Klaus Toppheide erklärte, dass man dieses aus wirtschaftlicher Hinsicht machen würde. Zu guter Letzt ging es dann noch zu den Himbeeren. Auch hier wurden noch einige Fragen gestellt, die Klaus Toppheide gerne beantwortete. 

Im Anschluss konnte man noch im hofeigenen Laden stöbern und natürlich auch schon Spargel und Erdbeeren erwerben. Ein schöner Nachmittag ging zu Ende und der Blick hinter der „Kulisse“ war für alle Frauen sehr aufschlussreich.


Naturfotograf Carsten Mosebach zu Gast beim Landfrauenverein Hasbergen/Hagen

Am 20. April 2022 um 19.00 Uhr traf sich der LandFrauenverein Hasbergen/Hagern a.T.W.im Forellental im Restaurant Dierker. Für die Frauen eine eher ungewöhnliche Zeit, doch um den Diavortrag des Naturfotografen Carsten Mosebach in einer schönen Atmosphäre zu präsentieren, hatte man sich extra für einen späteren Zeitpunkt entschieden. Doch bevor dieser begann, konnten sich die Frauen das Fingerfood schmecken lassen, das sehr schön und einladend auf Etageren auf den Tischen angerichtet war.

Um ca. 20.00 Uhr begann Carsten Mosebach locker mit seinem Vortrag. Zu Beginn stellte sich Carsten Mosebach, der seit einigen Jahren in Hilter wohnt und Lehrer am Gymnasium in Melle ist, vor. Mit viel Charme und Witz führte er durch den Vortrag „Der Teutoburger Wald entlang des Hermannweges.“ Eindrucksvolle Bilder zeigten Tiere und Landschaften, mit denen er in den letzten Jahren Preise bei nationalen und internationalen Fotowettbewerben gewinnen konnte.


Von Schleiereule über Steinkäuze und Schwalben bis hin zu verwunschenem Moor und nebeligen Waldlandschaften reichte die Palette an magischen Impressionen. Aber auch Schlösser, Burgen und Kirchen, das Hermannsdenkmal und die mystischen Externsteine hatte er in sein Repertoire.

Zwischenzeitlich wurden die Bilder mit Musik untermalt. Auch konnte man einen Blick hinter die Kulissen werfen, da er auch dieses fotografiert hatte. Oder er beschrieb, wie er die eher scheue Schleiereule mit viel Geduld mit Mäusen angefüttert hatte um sie überhaupt vor die „Linse“ zu bekommen.

Nach ca. 1,5 Stunden ging dieser kurzweilige Vortrag zu Ende und die 1. Vorsitzende Frau Annemarie Große Börding bedankte sich recht herzlich bei Herrn Mosebach.


"Die artgerechte Haltung des Mannes"

Die Kunst der guten Gedanken
So hieß der Vortrag, der den LandFrauenverein Hasbergen/Hagen am Mittwochabend in der Gaststätte Antrup in Leeden dargeboten wurde. Präsentiert wurde er von der Kabarettistin Brigitte Koischwitz, die dafür aus Bad Endbach angereist war.

Brigitte Koischwitz stellte sich als Künstlerin, Autorin, Verlegerin, Ehefrau, Mutter und Putzfrau vor. Eine Frau muss eintausend Frauen in einer Person sein, so erklärte die gebürtige Berlinerin. Ihr Programm beinhaltete kleine Geschichten aus ihren eigenen Leben und der ihrer Mitmenschen. Immer wieder baute sie auch selbstverfasste Gedichte mit ein. Die kleinen Geschichten aus Ihren „Nähkästchen“ führten beim Publikum immer wieder zu Gelächter und Schmunzeln, aber auch zum Nachdenken.

Nach ca. anderthalb Stunden gab sie den LandFrauen noch einen Ratschlag mit auf den Weg: „Man sollte sorgsam mit jedem Moment umgehen, denn keiner kommt wieder“.
Auch für das leibliche Wohl war mit schön angerichtetem Fingerfood und Getränke gesorgt. Die Veranstaltung fand unter der 2G Regelung statt.



Frauenfrühstück mit Lesung

Seit vielen Jahren veranstalten die Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Hasbergen und die LandFrauen Hasbergen/Hagen a.T.W. ein Frauenfrühstück – und der volle Saal bei Thies in Gaste bewies, dass diese Veranstaltung sich ungebrochener Beliebtheit erfreut. Nach Begrüßungsworten von Marita Tolksdorf-Hüwel und Annemarie Große Börding richtete die stellv. Bürgermeisterin Hasbergens Katja Mittelberg-Hinxlage Grußworte an die anwesenden Gäste.
Für den kulturellen Teil war Heiko Schulze, Autor und Historiker aus Osnabrück eingeladen worden, der mit einem Vortrag über Alwine Wellmann, der ersten weiblichen Abgeordneten der Region, eine Frau vorstellte, die für die Zeit zwischen dem 1. und 2. Weltkrieg in Deutschland eine herausragende Stellung für Frauenrechte einnahm.


Der Autor stellte mit Passagen aus seinem Buch über die Osnabrückerin Alwine Wellmann Lebensabschnitte der SPD-Abgeordneten vor und ergänzte sie durch Fotos und Briefverkehr. Durch die Machtübernahme der Nationalsozialisten, denen Alwine Wellmann bis zur Machtübernahme couragiert durch viele Aktionen entgegentrat, erlosch zwangsweise ihre politische Aktivität und sie begab sich nach Sofia in Bulgarien, wo sie ein entbehrungsreiches Leben führen musste. 1948 kehrte sie nach Osnabrück zurück und wurde als politisch Verfolgte anerkannt.
Nächste Veranstaltung der LandFrauen Hasbergen/Hagen a.T.W.:
Mittwoch, 17. Nov. 2021, 19:00 Uhr, Gasthof Antrup, Stift 5, 49545 Leeden
„Die artgerechte Haltung des Mannes“ – die Kunst der guten Gedanken. Brigitte Koischwitz kommt mit ihrem „vergnüglichen Ein-Frau-Theater“ zu uns.  


Wanderung mit Rainer Rottmann

Zu der Septemberveranstaltung trafen  sich die Landfrauen Hasbergen/Hagen a.T.W.  im Forellental – natürlich zu Beginn mit Kaffee und Kuchen ¬–  um anschließend mit dem Hagener Orts-Chronisten Rainer Rottmann  bei schönstem Wetter die Kollage in Mentrup-Hagen ein Stück zu erwandern.  Vorbei an den Fischteichen für die Forellenzucht, die 1901 bereits am Goldbach angelegt wurden und somit aus der „Speikenstraude“ den heutigen Straßennamen Forellental  entstehen ließen, ging der Spaziergang  vorbei am Erikasee, der in den 50er bis 70er Jahren ein beliebtes regionales Ausflugsziel war und wo sich so manche LandFrau gerne an die Eisenbahn  und die Boote der Kindheit erinnerte. Dann führte der Weg zum Schullandheim Mentrup-Hagen, welches 1955 von der Stadt Osnabrück eingerichtet wurde und bis weit in die 1980er Jahre von Osnabrücker Schulkindern stark besucht wurde.


In den 1990er Jahren wollte die Stadt  das Objekt aus Rentabilitätsgründen verkaufen, aber eine Bürgerinitiative konnte das verhindern und im Jahre 2000  gründete sich ein Förderverein, der umfangreiche Renovierungen vornahm, so dass das Haus heute wieder eine besondere Attraktivität für Schüler und Gruppen in wunderschöner Landschaft bietet. Abschließend wurde noch die Teufelsquelle besichtigt, von der es so einige Mythen und Geschichten gibt. Dank an Rainer Rottmann für die sehr unterhaltsame und humorvolle Wanderführung.


Jahreshauptversammlung für das Jahr 2020

In Corona Zeiten ist alles anders. So konnte jetzt die für Januar 2021 angedachte Jahreshauptversammlung des LandFrauenvereins Hasbergen/Hagen im Restaurant „Matzkens“ nachgeholt werden und auch diese wurde von September auf August vorgezogen, da die Inzidenzzahlen wieder steigen. Nicht desto Trotz waren 57 LandFrauen der Einladung gefolgt. Sie wurden von der 1. Vorsitzenden Annemarie Große Börding und von den Stellvertretenden Gabi Völler und Ruth Schulte to Bühne herzlich begrüßt.

Während man Kaffee und Kuchen genoss, konnte man sich das Protokoll des Vorjahres durchlesen, das per Power Point Präsentation gezeigt wurde. Natürlich durfte auch die Unterhaltung untereinander nicht zu kurz kommen, da man sich ja schon länger nicht gesehen hatte. Im Anschluss daran stellte Annemarie Große Börding den Jahresbericht vom vergangenen Jahr vor. Der Verein besteht zurzeit aus 153 Mitgliedern. 3 LandFrauen sind verstorben. Ihnen wurde in einer Schweigeminute gedacht. Auch verschiedene Veranstaltungen, die im Jahr 2020 noch stattfinden durften, wurden in die Erinnerung zurückgerufen.


Durch den Lockdown hatte man dann nur noch über Zoommeetings oder E-Mail Kontakt.  Kartengrüße gab es vom Vorstand an Weihnachten und zu Ostern. Der Kassenbericht wurde von Elisabeth Meyer zu Natrup vorgestellt, dieser wurde im Vorfeld schon durch Brigitte Kochskämper und Marlies Gausmann geprüft. Der Vorstand wurde einstimmig entlastet. Christa Börger wurde zur neuen Kassenprüferin gewählt. Eine Spende in Höhe von 500 € soll an die Flutopfer gehen, wobei eine Landfrau eine direkte Adresse im Katastrophengebiet hat, an der das Geld überwiesen werden soll. 

In diesem Jahr stand auch der gesamte Vorstand des LandFrauenvereins zur Wahl. Auch dieser wurde einstimmig wieder gewählt, somit ist der alte auch der neue Vorstand. Zum Schluss übereichte Ruth Schulte to Bühne der 1. Vorsitzenden Annemarie Große Börding für ihr immerwährendes Engagement einen Blumenstrauß. Ebenso übereichte Annemarie Große Börding einen Blumenstrauß an alle Vorstandsmitglieder für die gute Zusammenarbeit. Man hofft, dass man sich in der Zukunft doch wieder häufiger sehen kann.


Vorstandssitzung mal anders

Am Montagabend, den 3. Mai lud die erste Vorsitzende des Landfrauenvereins Hasbergen/Hagen Annemarie Große Börding die Vorstandsmitglieder zu einem Treffen ein. Da dieses in Zeiten der Corona Pandemie nicht in Präsenz stattfinden konnte, fanden sich alle Vorstandsmitglieder um 20.00 Uhr vor dem Computer zu einem Zoommeeting ein. Alle fanden es sehr gut sich mal wieder sehen zu können, wenn auch auf Abstand. So wurden einige Dinge geklärt unter anderem waren sich alle einig das bis zur eigentlichen Sommerpause keine Veranstaltungen mehr stattfinden können. Alle hoffen das man sich ab September wieder mit möglichst vielen Mitgliedern treffen darf.



"Wirf mich nicht weg!"

Eine Delle im Apfel oder braune Flecken auf der Banane, trockenes Brot oder gar abgelaufene Milchprodukte? Schnell führen solche Schönheitsmakel dazu, dass Lebensmittel in der Tonne landen. Jedoch kann jeder einzelne sehr einfach etwas dagegen unternehmen, weiß Claudia Kay-Rudhardt vom Projekt "Wirf mich nicht weg!". Mit dem Projekt werden normalerweise Grundschulen bundesweit besucht und Schülerinnen und Schüler lernen, dass Lebensmittel wertvoll sind und nicht in die Tonne gehören. Die Förderung des Projektes wird von Toppits ® übernommen.
Am Mittwochnachmittag haben sich die Landfrauen online dem Thema gewidmet und sich über die Lebensmittelverschwendung weltweit und besonders in Deutschland informiert. Für Erstaunen hat es gesorgt, dass fast 1/3 aller Lebensmittel nicht verzehrt werden, sondern verloren gehen oder verschwendet werden.
Aus altem Brot werden bei den Landfrauen u. a. noch „Armer Ritter“ gekocht oder die Reste an die Tiere weitergegeben. Einig waren sich nachher alle, dass das Wissen über die Haltbarkeit und die Verwertung von Resten nicht verloren gehen darf. Man muss Auge, Nase und Mund mehr einsetzen und nicht nur auf das Datum achten, meint auch Annemarie Große Börding.


Im nächsten Jahr wollen wir nochmal gemeinsam kochen, Resterezepte ausprobieren und uns über das wichtige Thema austauschen. Besonders auch die Zero Waste Küche in der Schalen, Strünke und Blätter noch weiter genutzt werden, soll dabei im Mittelpunkt stehen, denn dass man Kohlrabischalen einkochen oder aus Bananenschalen Pfannkuchen backen kann, muss man live erleben. Rezepttipps dazu gibt es auf www.wirf-mich-nicht-weg.de!

Rezeptbeispiel mit Verwendung

von Blättern und Schalen

Spargel-Kohlrabi-Suppe



Wir entdecken den Wald und die Landwirtschaft

Landfrauen spendeten Kinderbücher für die Büchereien in Hasbergen und Hagen

Um die Lust am Lesen zu fördern, gibt es seit einigen Jahren den bundesweiten Vorlesetag. Im November 2019, beteiligten sich die Landfrauen in verschiedenen Kindergärten in Hasbergen und Hagen an der Vorleseaktion. Coronabedingt musste eine Wiederholung in 2020 leider ausfallen. Die Entscheidung, in diesem Jahr Bücher an die örtlichen Büchereien zu spenden, war schnell getroffen. Kinder von zwei bis sieben Jahren können zu dem Thema Land- und Forstwirtschaft viel über das Leben auf dem Bauernhof, dem Wald und den Jahreszeiten entdecken. Der Landfrauenverein Hasbergen/Hagen wünscht viel Freude mit den Büchern.



Landfrauennachmittag im Restaurant  „Zum Forellental“

Wieder war es mal soweit, 29 Landfrauen trafen sich am 14.10.2020 im Restaurant „Zum Forellental“ in Hagen a.T.W. in gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen zu einem interessanten Vortrag von Martin Frauenheim über die Seilbahn, die von 1937 bis 1972 von Lienen über Hagen zum Augustaschacht in Hasbergen verlief.  Mit sicherem Abstand und Vorsicht war dieses Treffen mit der Anzahl der Personen an dem Tag, nach den derzeitigen Corona-Regeln, noch möglich.

Martin Frauenheim schilderte zuerst, anhand von Fotos, über die damalige Situation. Im Anschluss bekamen die Landfrauen darüber einen  Film zu sehen, der sehr interessant und informativ war. Vereinzelnd erkannte man sogar Personen. Die Gondeln befüllte man damals  am Lienener Steinbruch von Hand mit Kalk, um sie dann auf die Reise zum Augustaschacht zu schicken.


Von dort aus wurden die bereitstehenden Eisenbahnwaggons  mit dem Kalk beladen und zum Hüttenwerk nach Georgsmarienhütte gefahren. Die leeren Gondeln, die  über 4 Rollen und ohne Elektrik auf die Reise gingen, schickte man zurück nach Lienen. Bei ca. 63 Meter Höhenunterschied fuhren die insgesamt 80 Gondeln (40 volle und 40 leere) durch Eigengewicht die 3,6 km lange Strecke im Wechsel hin und zurück in 42 Minuten bei einer Geschwindigkeit von 9 km/Std. Die gesamten Unterlagen zu dem Thema wurden zufällig im Keller einer Firma entdeckt und für die Öffentlichkeit freigegeben.
Die Landfrauen kamen zu dem Entschluss, dass die Seilbahn zwar eine große Hilfe, aber dass es für die Arbeiter es eine harte Zeit war.  
Der Nachmittag endete mit glücklichen Gesichtern, in der Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen!


Besichtigung der Doppelschlossanlage Harkotten

Das erste mal in diesen Sommer nach dem Lockdown traf sich der Landfrauenverein Hasbergen/Hagen. Mit dem Privatwagen fuhren ca. 30 Mitglieder am 16. September zur Doppelschlossanlage Harkotten in Füchtorf. Noch bei bestem Sommerwetter konnten sie ihren Kaffee und den hausgemachten Kuchen draußen vor dem Wappensaal genießen. Alleine der Anblick des Herrenhauses mit der Teichanlage davor ist schon ein Genuss. In drei Gruppen aufgeteilt unter den bestehenden Hygieneregeln wurden die Landfrauen durch das Herrenhaus von Korff geführt, in dem 2014 bei Renovierungsarbeiten Wandbemalungen des Rietberger Hofmalers Phillip Ferdinand Ludwig Bartscher gefunden wurden und mit großer Sorgfalt freigelegt wurden. Dieses nahm sich die Familie von Korff zum Anlass, die untere Etage als Museum herzurichten und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. 2002 fanden hier auch Dreharbeiten des ersten Tatorts von Münster statt. Die zugehörige Kapelle wird im Moment saniert. In der Kapelle können auch Paare heiraten. Das dahinterliegende Schloss von Ketteler dient einer Designerfirma als Firmensitz.
Um ca.17.30 Uhr ging ein informationsreicher Nachmittag zu Ende.



Was uns die Füße sonst noch sagen

Am vergangenen Mittwoch referierte die Podologin und Heilpraktikerin Maria Krützkamp aus Füchtorf zum Thema „Was uns die Füße sonst noch sagen“ vor 100 Landfrauen vom Verein Hasbergen/ Hagen. Die hohe Besucherzahl zeigte einmal mehr, dsas die Themen Heilpraktik und Gesundheit sehr interessant sind.
Maria Krützkamp stellte sich zu Anfang kurz vor und erzählte wie sie Heilpraktikerin geworden ist. Per Power Point Präsentation brachte sie den Landfrauen die Füße und ihre Reflexzonen sowie Meridiane und die Sprache der Zehen näher. Das Leben hinterlässt seine Spuren  an unseren Füßen. Diese können sehr vielfältig, aber auch schmerzhaft sein. Unsere Füße haben uns viel zu erzählen. Wir müssen nur richtig hin hören so ihre Devise.


 Während und auch noch nach ihrem Vortrag konnten die Landfrauen noch  Fragen stellen, die Frau Krützkamp gerne beantwortete. Aber auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz. Bei Kaffee und hausgemachten Kuchen im Saal Antrup in Leeden  konnten die Frauen den Vortrag genießen.
Die nächste Veranstaltung der Landfrauen ist am 19. März 2020: ein Kaffeeklatsch in der Filmpassage Osnabrück . Um Anmeldung wird gebeten unter der Telefonnummer: 05405/7159.


Jahreshauptversammlung

Der Einladung zur diesjährigen Jahreshauptversammlung folgten ca. 80 Landfrauen.  Traditionell fand diese im Gasthaus Beckmanns in Hagen  mit einem guten und reichhaltigen Frühstück statt. Doch bevor man mit dem Frühstück startete, begrüßte Annemarie Große Börding die Mitglieder und kündigte noch einige Veranstaltungen für das kommende Jahr an. Nachdem sich alle gestärkt hatten, begann sie per Power Point mit der Mitgliederstatistik und ließ die Veranstaltungen des vergangenen Jahres Revue passieren. Gut besuchte Veranstaltungen  hob sie besonders hervor.
Im Anschluss wurde der Kassenbericht von Elisabeth Meyer zu Natrup vorgestellt. Die Kassenprüfer baten um Entlastung des Vorstandes, welcher auch gewährt wurde. Als neue Kassenprüferin wurde Marlies Gausmann  gewählt.


Die Berichte für die Fachausschüsse landwirtschaftlicher Bereich und Familie und Gesellschaft wurden von Gabi Völler und Doris Schürmann vorgestellt. Ruth Schulte to Bühne bedankte sich im Aller bei Annemarie Große Börding mit einem Blumenstrauß für die mit Herzblut ausgeführte  Vorstandsarbeit. Außerdem wurde eine Schweigeminute für die Verstorbenen des Vereins  eingelegt. Die Spende, die auf der Weihnachtsfeier spontan für Kaplan Coffi Akakpo eingesammelt wurde, ergab 408,50€. Zum Abschluss wurden noch Fotos von den Veranstaltungen von 2019 gezeigt.


Weihnachten etwas anders

„Weihnachten etwas anders“, so steht es im Programmheft des Landfrauenvereins Hasbergen/Hagen. Ca. 100 Mitglieder wollten dieses am 11. Dezember  miterleben. Der Saal im Platzhirsch war vom Vorstand liebevoll geschmückt worden. Doch nicht traditionell mit Tannengrün, sondern mit afrikanischen Stoffen, Masken, Trommeln usw. Annemarie Große Börding (1. Vorsitzende) klärte die Frauen bei der Begrüßung auf. Da Elisabeth Meyer zu Natrup und Gabi Völler zusammen mit Kaplan Coffi Akakpo in Benin (Afrika) waren, wollten sie die Frauen mit einer Power Point Präsentation mitnehmen auf die Reise, um ihre Eindrücke weiter zu geben. Dieses gelang ihnen sehr gut. Natürlich war auch der Kaplan anwesend, der den Beiden unterstützend zur Seite stand, da auch immer wieder Fragen gestellt wurden. Diese wurden von allen drei auch gerne beantwortet. 


Coffi Akakpo begleitete den Vorstand dann mit seiner Trommel bei dem Lied „Hallelujah“ und Elisabeth Vallo las noch eine afrikanische Weihnachtsgeschichte vor. Spontan wurde dann noch für das Projekt in Benin, das der Kaplan leitet, gesammelt. Doch zum Abschluss wurde noch ein traditionelles deutsches Weihnachtslied gesungen, das von Kaplan Coffi auf der Trommel begleitet wurde. Diese traditionelle und afrikanische Weihnachtsfeier ging um ca.17.00 Uhr zu Ende.


LandFrauenfahrt zum Bückeburger Weihnachtsmarkt

Zu dem wunderschönen Bückeburger Weihnachtsmarkt starteten am Mittag des 29.11.2019 insgesamt 77 Frauen, darunter überwiegend Landfrauen des  Landfrauenvereins Hasbergen/Hagen wie auch einige Gäste. Bei Ankunft holte ein Shuttlebus die Landfrauen vom Busparkplatz ab und brachte sie zu dem am Schloss gelegenen Weihnachtsmarkt. Es waren wunderschöne Stände zu erkunden und man konnte sich an Kaffee und Kuchen wie auch an Glühwein und sonstigen Leckereien erfreuen.  Die Atmosphäre auf dem gesamten Weihnachtsmarkt war unübertrefflich schön. Hoch oben vom Balkon des Schlosses erklangen Weihnachtslieder, mal im Chor und mal im Solo gesungen, wie auch Musiker, die ihr Können darboten. Der Lichterglanz rund um das Schloss wurde in vollen Zügen genossen. Mit roten Wangen, fröhlichen Gesichtern und gefüllten Taschen ging es zurück zum Bus. Während der Rückfahrt ließ man die gewonnenen  Eindrücke ein wenig auf sich wirken und den Tag geruhsam ausklingen.