Landfrauennachmittag im Restaurant  „Zum Forellental“

Wieder war es mal soweit, 29 Landfrauen trafen sich am 14.10.2020 im Restaurant „Zum Forellental“ in Hagen a.T.W. in gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen zu einem interessanten Vortrag von Martin Frauenheim über die Seilbahn, die von 1937 bis 1972 von Lienen über Hagen zum Augustaschacht in Hasbergen verlief.  Mit sicherem Abstand und Vorsicht war dieses Treffen mit der Anzahl der Personen an dem Tag, nach den derzeitigen Corona-Regeln, noch möglich.

Martin Frauenheim schilderte zuerst, anhand von Fotos, über die damalige Situation. Im Anschluss bekamen die Landfrauen darüber einen  Film zu sehen, der sehr interessant und informativ war. Vereinzelnd erkannte man sogar Personen. Die Gondeln befüllte man damals  am Lienener Steinbruch von Hand mit Kalk, um sie dann auf die Reise zum Augustaschacht zu schicken.


Von dort aus wurden die bereitstehenden Eisenbahnwaggons  mit dem Kalk beladen und zum Hüttenwerk nach Georgsmarienhütte gefahren. Die leeren Gondeln, die  über 4 Rollen und ohne Elektrik auf die Reise gingen, schickte man zurück nach Lienen. Bei ca. 63 Meter Höhenunterschied fuhren die insgesamt 80 Gondeln (40 volle und 40 leere) durch Eigengewicht die 3,6 km lange Strecke im Wechsel hin und zurück in 42 Minuten bei einer Geschwindigkeit von 9 km/Std. Die gesamten Unterlagen zu dem Thema wurden zufällig im Keller einer Firma entdeckt und für die Öffentlichkeit freigegeben.
Die Landfrauen kamen zu dem Entschluss, dass die Seilbahn zwar eine große Hilfe, aber dass es für die Arbeiter es eine harte Zeit war.  
Der Nachmittag endete mit glücklichen Gesichtern, in der Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen!


Besichtigung der Doppelschlossanlage Harkotten

Das erste mal in diesen Sommer nach dem Lockdown traf sich der Landfrauenverein Hasbergen/Hagen. Mit dem Privatwagen fuhren ca. 30 Mitglieder am 16. September zur Doppelschlossanlage Harkotten in Füchtorf. Noch bei bestem Sommerwetter konnten sie ihren Kaffee und den hausgemachten Kuchen draußen vor dem Wappensaal genießen. Alleine der Anblick des Herrenhauses mit der Teichanlage davor ist schon ein Genuss. In drei Gruppen aufgeteilt unter den bestehenden Hygieneregeln wurden die Landfrauen durch das Herrenhaus von Korff geführt, in dem 2014 bei Renovierungsarbeiten Wandbemalungen des Rietberger Hofmalers Phillip Ferdinand Ludwig Bartscher gefunden wurden und mit großer Sorgfalt freigelegt wurden. Dieses nahm sich die Familie von Korff zum Anlass, die untere Etage als Museum herzurichten und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. 2002 fanden hier auch Dreharbeiten des ersten Tatorts von Münster statt. Die zugehörige Kapelle wird im Moment saniert. In der Kapelle können auch Paare heiraten. Das dahinterliegende Schloss von Ketteler dient einer Designerfirma als Firmensitz.
Um ca.17.30 Uhr ging ein informationsreicher Nachmittag zu Ende.



Was uns die Füße sonst noch sagen

Am vergangenen Mittwoch referierte die Podologin und Heilpraktikerin Maria Krützkamp aus Füchtorf zum Thema „Was uns die Füße sonst noch sagen“ vor 100 Landfrauen vom Verein Hasbergen/ Hagen. Die hohe Besucherzahl zeigte einmal mehr, dsas die Themen Heilpraktik und Gesundheit sehr interessant sind.
Maria Krützkamp stellte sich zu Anfang kurz vor und erzählte wie sie Heilpraktikerin geworden ist. Per Power Point Präsentation brachte sie den Landfrauen die Füße und ihre Reflexzonen sowie Meridiane und die Sprache der Zehen näher. Das Leben hinterlässt seine Spuren  an unseren Füßen. Diese können sehr vielfältig, aber auch schmerzhaft sein. Unsere Füße haben uns viel zu erzählen. Wir müssen nur richtig hin hören so ihre Devise.


 Während und auch noch nach ihrem Vortrag konnten die Landfrauen noch  Fragen stellen, die Frau Krützkamp gerne beantwortete. Aber auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz. Bei Kaffee und hausgemachten Kuchen im Saal Antrup in Leeden  konnten die Frauen den Vortrag genießen.
Die nächste Veranstaltung der Landfrauen ist am 19. März 2020: ein Kaffeeklatsch in der Filmpassage Osnabrück . Um Anmeldung wird gebeten unter der Telefonnummer: 05405/7159.


Jahreshauptversammlung

Der Einladung zur diesjährigen Jahreshauptversammlung folgten ca. 80 Landfrauen.  Traditionell fand diese im Gasthaus Beckmanns in Hagen  mit einem guten und reichhaltigen Frühstück statt. Doch bevor man mit dem Frühstück startete, begrüßte Annemarie Große Börding die Mitglieder und kündigte noch einige Veranstaltungen für das kommende Jahr an. Nachdem sich alle gestärkt hatten, begann sie per Power Point mit der Mitgliederstatistik und ließ die Veranstaltungen des vergangenen Jahres Revue passieren. Gut besuchte Veranstaltungen  hob sie besonders hervor.
Im Anschluss wurde der Kassenbericht von Elisabeth Meyer zu Natrup vorgestellt. Die Kassenprüfer baten um Entlastung des Vorstandes, welcher auch gewährt wurde. Als neue Kassenprüferin wurde Marlies Gausmann  gewählt.


Die Berichte für die Fachausschüsse landwirtschaftlicher Bereich und Familie und Gesellschaft wurden von Gabi Völler und Doris Schürmann vorgestellt. Ruth Schulte to Bühne bedankte sich im Aller bei Annemarie Große Börding mit einem Blumenstrauß für die mit Herzblut ausgeführte  Vorstandsarbeit. Außerdem wurde eine Schweigeminute für die Verstorbenen des Vereins  eingelegt. Die Spende, die auf der Weihnachtsfeier spontan für Kaplan Coffi Akakpo eingesammelt wurde, ergab 408,50€. Zum Abschluss wurden noch Fotos von den Veranstaltungen von 2019 gezeigt.


Weihnachten etwas anders

„Weihnachten etwas anders“, so steht es im Programmheft des Landfrauenvereins Hasbergen/Hagen. Ca. 100 Mitglieder wollten dieses am 11. Dezember  miterleben. Der Saal im Platzhirsch war vom Vorstand liebevoll geschmückt worden. Doch nicht traditionell mit Tannengrün, sondern mit afrikanischen Stoffen, Masken, Trommeln usw. Annemarie Große Börding (1. Vorsitzende) klärte die Frauen bei der Begrüßung auf. Da Elisabeth Meyer zu Natrup und Gabi Völler zusammen mit Kaplan Coffi Akakpo in Benin (Afrika) waren, wollten sie die Frauen mit einer Power Point Präsentation mitnehmen auf die Reise, um ihre Eindrücke weiter zu geben. Dieses gelang ihnen sehr gut. Natürlich war auch der Kaplan anwesend, der den Beiden unterstützend zur Seite stand, da auch immer wieder Fragen gestellt wurden. Diese wurden von allen drei auch gerne beantwortet. 


Coffi Akakpo begleitete den Vorstand dann mit seiner Trommel bei dem Lied „Hallelujah“ und Elisabeth Vallo las noch eine afrikanische Weihnachtsgeschichte vor. Spontan wurde dann noch für das Projekt in Benin, das der Kaplan leitet, gesammelt. Doch zum Abschluss wurde noch ein traditionelles deutsches Weihnachtslied gesungen, das von Kaplan Coffi auf der Trommel begleitet wurde. Diese traditionelle und afrikanische Weihnachtsfeier ging um ca.17.00 Uhr zu Ende.


LandFrauenfahrt zum Bückeburger Weihnachtsmarkt

Zu dem wunderschönen Bückeburger Weihnachtsmarkt starteten am Mittag des 29.11.2019 insgesamt 77 Frauen, darunter überwiegend Landfrauen des  Landfrauenvereins Hasbergen/Hagen wie auch einige Gäste. Bei Ankunft holte ein Shuttlebus die Landfrauen vom Busparkplatz ab und brachte sie zu dem am Schloss gelegenen Weihnachtsmarkt. Es waren wunderschöne Stände zu erkunden und man konnte sich an Kaffee und Kuchen wie auch an Glühwein und sonstigen Leckereien erfreuen.  Die Atmosphäre auf dem gesamten Weihnachtsmarkt war unübertrefflich schön. Hoch oben vom Balkon des Schlosses erklangen Weihnachtslieder, mal im Chor und mal im Solo gesungen, wie auch Musiker, die ihr Können darboten. Der Lichterglanz rund um das Schloss wurde in vollen Zügen genossen. Mit roten Wangen, fröhlichen Gesichtern und gefüllten Taschen ging es zurück zum Bus. Während der Rückfahrt ließ man die gewonnenen  Eindrücke ein wenig auf sich wirken und den Tag geruhsam ausklingen. 



Bundesweiter Vorlesetag - auch in Hasbergen/Hagen

Um die Lust am Lesen zu fördern, gibt es seit einigen Jahren den bundesweiten Vorlesetag.
Auch LandFrauen aus Hasbergen /Hagen waren beim Vorlesetag dabei. Im Gaster Zauberhaus, in der Kita Kunterbunt (Hasbergen) und vom Kindergarten St. Franziskus (Hagen) auf den Hof Große Börding lasen die Frauen den Kindern mit Freude aus einem Buch mit kleinen und großen Abenteuern auf einem Bauernhof vor. Als Dankeschön für das Zuhören verblieb das Buch in den Kindergartengruppen, damit später weiter darin gelesen und geblättert werden kann. Die LandFrauen wollten an diesem Aktionstag ein Zeichen für das Vorlesen setzen und aufzeigen wie schön und wichtig Vorlesen ist, denn damit wird u.a. auch die Freude und Neugier auf das „Selber“Lesen geweckt.



LandFrauen besichtigen die NOZ

Um die Lust am Lesen zu fördern, gibt es seit einigen Jahren den bundesweiten Vorlesetag.
Auch LandFrauen aus Hasbergen /Hagen waren beim Vorlesetag dabei. Im Gaster Zauberhaus, in der Kita Kunterbunt (Hasbergen) und vom Kindergarten St. Franziskus (Hagen) auf den Hof Große Börding lasen die Frauen den Kindern mit Freude aus einem Buch mit kleinen und großen Abenteuern auf einem Bauernhof vor. Als Dankeschön für das Zuhören verblieb das Buch in den Kindergartengruppen, damit später weiter darin gelesen und geblättert werden kann. Die LandFrauen wollten an diesem Aktionstag ein Zeichen für das Vorlesen setzen und aufzeigen wie schön und wichtig Vorlesen ist, denn damit wird u.a. auch die Freude und Neugier auf das „Selber“Lesen geweckt.


Hinter die Kulissen einer großen regionalen Zeitung blicken, dieses konnten ca. 30 Frauen des Landfrauenvereins Hasbergen/ Hagen bei der NOZ in Osnabrück. Begrüßt wurden sie dort von Elife Alkan-Meier und Paul Zenker. Zu Beginn erfuhr man von Alkan-Meier mehr zum Aufbau einer Seite in der NOZ oder zur Auflage, die im Moment bei ca. 155.000 liegt. Außerdem erzählte sie, dass die Zeitung 1967 aus der Neuen Tagespost und dem Osnabrücker Tagesblatt entstanden ist. Seitdem hat sich einiges geändert, zur Printausgabe sind noch digitale Produkte dazu  gekommen. Doch der Höhepunkt der Besichtigung war das Druckzentrum selber. Hier wurden die einzelnen Phasen, von der Erstellung der Druckplatte bis hin zum fertigen Produkt der Zeitung gezeigt.


Aus der Druckerei kommen die Zeitungen in die Weiterverarbeitung. Hier werden die Beilagen maschinell  in die Zeitungen gepackt. Anschließend werden die Zeitungen für die Zeitungszusteller verpackt. Zwischendurch gab es Getränke und einen kleinen Imbiss bei dem man sich untereinander austauschen konnte . Aber auch während der Führung konnten die Landfrauen Fragen stellen, die Elife Alkan- Meier und Paul Zenker  gerne beantworteten . Diese war um ca. 23.30 Uhr beendet. Jeder bekam noch eine Tasche und eine frisch gedrucktes Exemplar einer Zeitung mit nach Hause.
Die nächste Veranstaltung des Landfrauenvereins Hasbergen/Hagen ist am Freitag den 29.11.2019: eine Fahrt  nach Bückeburg zum Weihnachtsmarkt („Weihnachtzauber auf Schloss Bückeburg“). Um  Anmeldung wird unter der Telefonnummer 05405/7159 gebeten. Interessierte Frauen sind immer willkommen.


Frauenfrühstück: Kleider machen Leute – Vom Schein und Sein

28. September 2019

Woher kommt die seltsame Unruhe in Sachen Mode? Bei einer mehr, bei einer anderen weniger. Was steckt dahinter, dass wir uns um unsere äußere Erscheinung so viele Gedanken machen?
Mit diesen Worten leitete die diesjährige Referentin des Frauenfrühstück, das die Gleichstellungsbeauftragte Marita Tolksdorf-Krüwel und die Landfrauen Hasbergen/Hagen gemeinsam ausrichteten, ihren Vortrag ein.
145 Frauen folgten den durchaus zum Nachdenken anregenden aber auch humorvollen Ausführungen der Buchautorin Heidrun Kuhlmann.
Voran schickte sie, dass „bei allem was Menschen tun, sollten sie zunächst an sich selbst denken, damit sie anschließend die Kraft besitzen, für andere zu sorgen. Und dies gilt in allen Lebenslagen.


Gerade Frauen brauchen ein gutes Selbstbewusstsein und eine innere Stärke, wenn sie aufrecht durch die Modewelt gehen wollen.
„Früher war es einfacher, als die Frauen noch Kittelschürzen trugen. Weder Trennkost, Bauch-Beine-Po noch das Zählen von Punkten bereitete den Frauen Kopfschmerzen. Eine Kittelschürze umhüllte den Körper mit großer Barmherzigkeit. Ein paar Sonntagskleider dazu und das Thema Mode war erledigt.
Heute stehen wir Frauen vor dem gut gefüllten Kleiderschrank und dann fällt der Satz den jede kennt „Ich habe nichts anzuziehen.“ Kein Mann kann diesen Satz verstehen.
Aber warum ist das so? Wir haben das Gefühl, dass wir gemustert werden, sowohl von Frauen als auch von Männern, Sie kennen den sogenannten Scannerblick. Dann fühlen wir uns nicht wohl in unserer Kleidung. Doch das möchte jede Frau, sich sicher und wohl in ihrer Kleidung fühlen.
Die äußere Erscheinung ist ein wichtiges Beurteilungskriterium. Das Sprichwort „Wie du kommst gegangen, so wirst du empfangen“ drückt aus, wie sehr der erste Eindruck prägt.
Beim Einkaufen beispielsweise kommen die Bedenken, steht mir das, passt das zu meiner Figur. Was früher Größe 38 war, ist heute mit 44 ausgezeichnet.
Die zentrale Frage lautet, wie sehe ich mich selbst und wie möchte ich mich den anderen zeigen. Welcher Typ bin ich?
Sätze wie „Sie haben sich Ihre Füße zu breitgetreten für diese hochhackigen Schuhe, die sind zu edel für Sie“ möchte eine Frau von einer Verkäuferin nicht hören. So etwas ist sehr verletzend. Wir Menschen sind alle dünnhäutig und sensibel, deshalb brauchen wir die Kleidung als schützende Hülle für unsere Inneres.
Und damit greift Frau Kuhlmann auf den Ursprung, auf Adam und Eva zurück. Sind diese Beiden zunächst nackt und mit Gott und sich selbst im Reinen, so änderte sich alles an dem Tag, wo Eva vom Baum der Erkenntnis aß. Ein neues Gefühl – die Scham befiel Adam und Eva. Scham verunsichert und verletzt, dass wissen wir alle.
An dieser Stelle zitiert Heidrun Kuhlmann aus der Bibel „…und Gott machte ihnen Kleider aus Fellen“. Das war die Geburtsstunde der Mode, so Kuhlmann, deshalb gibt es Lagerfeld, Joop und Chanel.
„Schönheit beginnt in dem Moment, in dem du beschließt, du selbst zu sein, sagte Chanel einmal.
Durch Kleidung können wir unsere Innenseite schützen und das ist gut so, gab Frau Kuhlmann den anwesenden Frauen mit auf den Weg.