LFKV Osnabrück sprach mit Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Lisa Paus

Anstelle eines Besuchs zum 75-jährigen Jubiläum im Sommer 2024 durften sich die Osnabrücker LandFrauen über ein Gespräch mit der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Lisa Paus und Grünen-MdB Filiz Polat im April freuen.
Wichtige Anliegen konnten den beiden Politikerinnen mit auf den Weg gegeben werden. Die Pflege von Familien-Mitgliedern werde zu 80% von Frauen durchgeführt. Die Vereinbarkeit ihrer Berufstätigkeit mit Pflegearbeit sowie auch Kinderbetreuung sei oftmals für sie eine riesengroße Herausforderung. Almut Detert, Kreisvorsitzende, wies dabei auf mögliche gravierende Einbußen bei der persönlichen Erwerbsbiografie und die Gefahr von Altersarmut hin. Erschwerend käme hinzu, dass Arbeitsplatz und Wohnort oft weit auseinander lägen. Sie forderte Ausgleichsmöglichkeiten und intelligente Lösungen.
Doris Sundermann, die selbst im Pflegebereich arbeitet, berichtete positiv von flexiblen Mama- Schichten in ihrer Einrichtung. Diese ermögliche Frauen früh morgens ihren Dienst anzutreten und am Nachmittag zur Kinderbetreuung wieder zuhause zu sein.
Der Fachkräftemangel im Pflege- und Erziehungsbereich verstärke die Herausforderungen dieser Doppelbelastung noch. Die LandFrauen forderten eine schnelle Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse. Die Ausbildung im Betreuungsbereich für Kinder und Jugendliche sei außerdem häufig unzureichend. Almut Detert forderte eine Vereinheitlichung der Abschlüsse im Bereich Kindererziehung und Betreuung- bundesweit 62 Durchführungsverordnungen seien nicht mehr hinnehmbar. Zuviel Bürokratie auf allen Ebenen erschwere gerade für ältere und beeinträchtigte Menschen ein selbständiges Leben. Eine Unterstützung im Tagtäglichen wie z.B. die Beantragung eines Personalausweises sollte nicht nur durch familiäre Unterstützung abgedeckt werden. Der digitale Raum müsse diskriminierungsfrei sein für die gesamte Bevölkerung.

Lisa Paus berichtete dazu, dass ihr Ministerium deshalb den Ausbau des Netzes von Beratungsfahrzeugen und Digitalcafés mitfinanziere.
Große Bürokratiehürden gebe es ebenfalls für Familien bei der Beantragung von Fördergeldern. Für viele Familien sei es schwierig zu durchschauen, bei welchen Stellen dies geschehen könne. Schnittstellen müssten reduziert werden. Bei arbeitenden Eltern sei der Anspruch auf Kinderzuschlag nur zu 35% bekannt, bei einer Förderung von Sport- und Vereinsbeiträgen seien es nur 25%. Die Familienministerin unterstrich diese Forderung. Sie habe ein Bürokratie-Entlastungsgesetz auf den Weg gebracht.


Landtagsvizepräsidentin Otte Kinast zu Besuch beim Hospizverein Lebensfreude in Bad Laer

Am Montag, 25.03.2024 besuchte Landtagsvizepräsidentin Barbara Otte Kinast den Hospizverein Lebensfreude in Bad Laer, um sich über die Entwicklung und Arbeit des Vereins zu informieren. Vor fünf Jahren wurde der Verein auf Initiative von zwei Frauen gegründet, Maria Nesemeyer und Hildegard Glosemeyer. Hildegard Glosemeyer war und ist Vorstandsmitglied im LandFrauenverein Bad Laer.
Neben Frau Otte Kinast verschaffte sich MdL Jonas Pohlmann, zu dessen Wahlkreis auch Bad Laer gehört, einen Einblick in die umfassenden Angebote des Hospizdienstes.
Inzwischen begleiten 35 Ehrenamtliche, die einen 100 Stunden umfassenden Vorbereitungskurs absolviert haben, Menschen auf ihrem letzten Lebensabschnitt. Die Begleitung findet in der häuslichen Umgebung oder auch in einem Senioren-und Pflegeheim statt. Beim Umgang mit schwerkranken und sterbenden Menschen spielt auch die Unterstützung der Angehörigen eine wichtige Rolle. Als hauptamtliche Koordinatorin ist Adriane Brandt Ansprechpartnerin sowohl für die Hilfesuchenden als auch für die ehrenamtlich Tätigen.
Die beiden Landtagsmitglieder nahmen sich ausgiebig Zeit, um die vielfältigen Aspekte des Hospizdienstes, wie z.B. Finanzierung oder Motivation der Ehrenamtlichen mit den Vorständen des Hospizvereins und des KreisLandFrauenverbandes Osnabrück zu diskutieren.


„Richtig helfen können – ein gutes Gefühl!“

Am 21. und 28. Februar 2024 absolvierten wir beim DRK Ortsverein Bissendorf einen 9-stündigen Erste Hilfe Lehrgang.
Für mehr Handlungssicherheit im Notfall, sei es zu Hause, im Beruf oder während der Freizeit erhielten wir an diesen beiden Abenden im Dorfgemeinschaftszentrum am Pfingstweg vielfältige Informationen in Erster Hilfe, z.B. zu:
Eigenschutz und Absichern von Unfällen, Helfen bei Unfällen, Umgang mit Gelenkverletzungen und Knochenbrüchen, Verbrennungen, Hitze-/Kälteschäden, Verätzungen oder Vergiftungen.
Praktische Übungen zur Wundversorgung und lebensrettende Sofortmaßnahmen wie stabile Seitenlage und Wiederbelebung ergänzten die Unterrrichtseinheiten.


Ein Abend für uns

Am 15. Oktober 2023, dem internationalen Tag der Frauen in ländlichen Gebieten, verbrachten die Osnabrücker LandFrauen unter dem Motto „Ein Abend für uns“ einen inspirierenden Abend. 

Im festlich illuminierten Veranstaltungsraum auf dem Hof Gehrs wurde bereits beim Begrüßungsgetränk die Möglichkeit zum intensiven Gedankenaustausch genutzt. Die Mezzosopranistin Stefanie Golisch und ihr Pianist Nico Stabel forderten alsbald mit einem leidenschaftlichen „Funiculì, Funiculà“ auf, Platz zu nehmen.

Allein die Vorspeisenvielfalt des exquisiten 3-Gänge-Büfetts sorgte bei den Teilnehmerinnen für so manches „Ahh“ und „Ohh“. Mehrfach gab es Äußerungen wie „Das musst du unbedingt auch noch probieren!“.

Neben den kulinarischen Genüssen begeisterten die beiden Künstler die Anwesenden mit einer unterhaltsamen musikalischen Reise über Italien bis nach Japan. Die enorme Bandbreite der Darbietungen umfasste z.B. eine Stefanie Golisch als temperamentvolle, ausdrucksstarke Carmen oder das von ihr eindrucksvoll interpretierte „What a wonderful world“, immer glänzend von Nico Stabel am Klavier begleitet. Mit einem spritzigen Potpourri aus „Im weißen Rössl“ überzeugte er in seinem Solopart. 

Erst nach mehreren Zugaben wurden die beiden Künstler von den Osnabrücker LandFrauen nach diesem wunderbaren Abend verabschiedet.



1. Juni – Internationaler Tag der Milch

Osnabrücker LandFrauen besuchten Zweitklässler

Im Juni 2023 besuchten mehrere Osnabrücker LandFrauenvereine die zweiten Klassen in den Grundschulen. Über 200 Kinder erfuhren so ganz viel Spannendes über die einfach wunderbare Kuh. Dass sie täglich rund 50 kg Futter frisst und bis zu 150 lfrisches Wasser trinkt, um daraus ca. 30 l wertvolle Milch zu produzieren, überraschte nicht nur die Schülerinnen und Schüler. Anhand eines großen Posters ließ sich der Weg der Milch vom Bauernhof bis zum Schulkiosk oder in den Supermarkt genauestens verfolgen.

In Glandorf führten die LandFrauen ein Puppentheater auf. In dem Stück ging es darum, dass die Kühe Karla von Kuhstadt und Kalle Kalzium sich Sorgen machen, weil Herr Klugschwatz aus der Stadt plant, auf der Kuhwiese eine Fabrik zu errichten, um dort mit Maschinen Milch zu produzieren. Mit Unterstützung der Kinder gelingt es Karla und Kalle, Herrn Klugschwatz davon zu überzeugen, dass echte Kuhmilch viel besser ist als Maschinenmilch: Sie enthält viel Eiweiß, Kalzium und Vitamine, außerdem werden leckere Sachen aus Kuhmilch hergestellt. 


Das haben die Kinder auch besungen in dem Lied „Milch macht fit, Milch macht schlau - Joghurt, Käse und Kakao – Milch macht fit, Milch macht schlau, alle trinken gerne Milch, genau!“

Andere Grundschulen nutzten den Aktionstag auch um genaue Informationen auf einem Bauernhof zu sammeln. Dort wurde dann aktiv eine Futterportion zusammengeschaufelt, beim Melken genau hingesehen und durchaus auch mal das Vakuum getestet. Mit besonderer Hingabe fütterten die Kinder die Kälber und verteilten zahllose Streicheleinheiten.

Das umfangreiche Informationsmaterial für diese Aktionen wurde freundlicherweise von der Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen (LVN) zur Verfügung gestellt.


Im Gespräch mit Landtagskandidatinnen und Landtagskandidaten

Im Vorfeld der Wahlen zum 19. Niedersächsischen Landtag wollten die Osnabrücker LandFrauen „ihre“ Landtagskandidatinnen und Landtagskandidaten, deren Ziele für die jeweiligen Wahlkreise und die Frauenpolitik im Besonderen kennenlernen. Ebenso wurden Wünsche und Forderungen der LandFrauen an die zukünftige Landespolitik dargelegt.

Am vergangenen Samstag (17.09.2022) waren 12 Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahlkreise 74-78 in den Bürgersaal in Bissendorf gekommen. Nach einer 2-minütigen Vorstellungszeit stellten sie sich, ähnlich eines Speed-Datings, den vielfältigen Fragen der LandFrauen. Nach jeweils 12 Minuten wechselten die Kandidierenden an einen anderen Tisch. In den äußerst munteren Gesprächsrunden ging es um Themen wie Alltagskompetenz, Bildungspolitik, Förderschulen, Lehrerversorgung, Frauenquote, Energiewende oder auch -sicherung und die Attraktivität des ländlichen Raumes. 


Übereinstimmend waren sowohl LandFrauen als auch die Landtagskandidatinnen und Landtagskandidaten der Auffassung, dass die Lehrpläne in Niedersachsen dringend aktualisiert werden müssen und ein Unterrichtsfach Hauswirtschaft eingeführt gehört.

Weiterhin herrschte Einigkeit, dass es eines Bürokratieabbaus in möglichst allen Lebensbereichen bedarf, von der Umnutzung leerstehender Gebäude bis zur

Unterstützung des Ehrenamtes.

„Nun weiß ich, wen ich wählen werde.“ war z.B. der Ausspruch einer zufriedenen LandFrau. „Gut, dass ich heute dabei war und die Kandidatinnen und Kandidaten im persönlichen Gespräch kennenlernen konnte.“ lauteten weitere Äußerungen.

Zum Abschluss waren sich alle Kandidatinnen und Kandidaten einig, dass LandFrauen eine ernstzunehmende Instanz im ländlichen Raum darstellen.


Osnabrücker LandFrauen besuchen Kindergärten

Mehrere Landfrauenvereine aus dem Kreisverband Osnabrück haben sich am bundesweiten Vorlesetag beteiligt. Sie besuchten Kindergärten und lasen in insgesamt 23 Gruppen aus dem Buch „Wir Kinder vom Hof“ von Wochenblatt-Redakteurin Brigitte Laarmann.

 

Quelle: wochenblatt.com


LandFrauen lettern

Am 07. November 2019 trafen sich 15 Landfrauen und ein interessierter „Landmann“ in der Bezirksstelle der Landwirtschaftskammer in Osnabrück zum Workshop „Gestalten von Tafeln und Schildern“. Unter der fachkundigen Leitung von Christine Pahmeyer (BST Osnabrück), wurden zu Beginn einzelne Buchstaben und Wörter auf Papier geübt um zu erkennen, wie Größe und Proportion der einzelnen Buchstaben und deren Abstand in einem Wort zueinander wirken. Verschiedene Schreibstile wurden ausprobiert und viele Letter künstlerisch gezeichnet. Bevor es vom Papier auf die Tafel ging, erklärte Pahmeyer wie der Hintergrund der Tafel gestaltet werden kann und welche Werkzeuge zu einem einwandfreien Schriftbild notwendig sind. Nach den Trockenübungen wurde es dann Ernst und jeder Teilnehmer gestaltete seine erste eigene Tafel. Auch konnte jeder Teilnehmer eine Plexiglasscheibe mit Kreidemarkern gestalten und so die dekorative Wirkung von Kreidemarkern auf Glas erkennen. Am zweiten Abend der Veranstaltung werden die Techniken verfeinert und mittels filigranen Stiften auf Karten übertragen und angewendet.



70 Jahre LandFrauen Kreisverband Osnabrück

18. Oktober 2019

70 Jahre LandFrauen Kreisverband Osnabrück – wir haben Lust auf Mee(hr)! Anlässlich des 70-jährigen Bestehens des LandFrauen Kreisverbands Osnabrück feierten 140 LandFrauen aus dem gesamten Kreisgebiet einen festlichen Galaabend.

Zwischen den einzelnen Gängen des festlichen 3-Gang-Menü gab es Zeit reichlich in Erinnerungen zu schwelgen. Die ehemaligen Kreisvorsitzenden Klara Rosenbusch und Irmgard Johannlükens erinnerten sich an interessante Studienfahrten, kleine Anekdoten und besondere Herausforderungen während ihrer Amtszeit. Irmgard Johannlükens gab zu bedenken, dass das Thema Ärztemangel im ländlichen Raum schon 1980 ein Thema war und löste damit ein Schmunzeln auf den Gesichtern der anwesenden LandFrauen aus.

Für Erheiterung und anregende Diskussionen sorgte ein Foto-Rätsel. Unter dem Motto „Wissen Sie noch wann das war“ gab es Bilder von besonderen Ereignissen der letzten 20 Jahre – unter den richtigen Antworten wurden 3 Preise verliehen. Diese erhielten der Ortsverein Bissendorf-Holte, Christine Hülsmann, sowie Christiane Obrock.

Eins wurde während des Galaabends klar: alle haben auch in Zukunft Lust auf mehr Gemeinsamkeit, Geselligkeit, Verantwortung, Teilhabe und möchten weiterhin Sprachrohr für den ländlichen Raum sein. Als Interessensvertretung der Frauen auf dem Land werden die LandFrauen auch in den nächsten 70 Jahren mit Engagement und Ideenreichtum ihre Anliegen vorbringen.

Die Entertainerin KIONA, bekannt aus der NDR-Fernsehserie „Verrückt nach Meer“ führte die Osnabrücker LandFrauen mit maritimer und humorvoller Unterhaltung durch den Abend, denn eins haben die LandFrauen in den vergangenen 7 Jahrzenten bewiesen: Lust auf Mee(h)r haben Sie! Neben Rügen, Dresden, Polen, Stockholm und England wurden viele weitere Ziele auf der ganzen Welt besucht. Nur eine Kreuzfahrt, die war in 70 Jahren eben noch nicht dabei – kein Problem für KIONA, die uns mit an Board eines Kreuzfahrtschiffes nahm und von Zwischenfällen mit Gästen und Stars berichtete und das ein oder andere Lied anstimmte, denn Singen macht glücklich!



BoGeTi-Tag im Osnabrücker Zoo am 7. September 2019

Zum vierten Mal veranstaltete der Verein „Gesunde Stunde e.V.“ einen Familientag im Zoo Osnabrück, an dem sich zum ersten Mal alle vier LandFrauenKreisverbände der Region Osnabrück beteiligten.
Ausgestattet mit Rallyepass, Lageplan und Wasserflasche stürmten  die Kinder mit ihren Eltern oder Großeltern los, um möglichst viele der 41 Stationen, die sich auf dem ganzen Gelände verteilten, zu besuchen. An diesen Stationen konnten sie rund um die Themen Botanik, Gesundheit und Tiere tüfteln, rätseln, staunen, sich bewegen. An den Stationen der LandFrauenKreisverbände waren folgende Aufgaben zu lösen:


„Stars der Saison vom Bauernhof – Ertastet, welche Produkte sich im Bauernhof befinden!“
„Sahne + schütteln = ? – Was passiert, wenn Sahne geschüttelt wird?“
„Der Weg der Haferflocke – Haferflocken selber machen!“

„Kochen ist cool! – Was braucht man, um Kartoffelbei zu kochen?“
Nicht nur die Kinder waren mit Eifer dabei, um möglichst viele Rallye-Stempel zu bekommen. Alle 1650 Besucher konnten was dazu lernen und sich mit den Akteuren austauschen. Das Ziel des Vereins „Gesunde Stunde“ wurde mehr als erreicht, denn an diesem Tag verbrachten die Familien nicht nur eine „Gesunde Stunde“ ohne Fernsehen und Computer am Tag mit gemeinsamen Aktivitäten, sondern gleich drei Stunden.
Die LandFrauen gehören von Anfang an, seit über 10 Jahren, zu den Kooperationspartnern der „Gesunden Stunde“. Mittlerweile nutzen 17 Grundschulen, 4 Kindergärten, -tagestätten und eine Jugendeinrichtung die Angebote der Kooperationspartner in den Bereichen Bewegung, Entspannung und ausgewogene Ernährung. Bei deren Durchführung Kinder mit ihren Familien erleben können, wie wertvoll, lustig, abwechslungsreich diese gemeinsame Zeit sein kann. Schwerpunktmäßig zeigen die Landfrauen, wie „cool“ Kochen, mit allem was dazu gehört, sein kann.