Frühstück mit Kornelia Böert

Mit einem reichhaltigem Frühstücksbuffet im Gasthaus „Zum Alten Kloster“ in Rulle, begrüßten wir am 10. September unsere Mitglieder und Gäste zum Start ins neue Programm 2019/2020. Für das kommende Jahr wurden wieder jede Menge Treffen, Ausflüge und Vorträge vorbereitet und dazu ein sehr anschauliches Programmheft gestaltet. Dieses wurde von den Vertrauensfrauen während der Sommerpause an unsere Mitglieder verteilt.
Nach einer Stärkung am leckeren Buffet und ausreichend Zeit zum Klönen, begrüßten wir Frau Kornelia Böert, die kurzfristig als Referentin eingesprungen war, da es mit der vorgesehenen Referentin zu einem Missverständnis in der Terminabsprache gekommen war.
Frau Böert ist die Beauftragte für Frauen, Familien und Senioren der Gemeinde Wallenhorst. Die Diplom-Sozialpädagogin arbeitet mit dem Seniorenbeirat der Gemeinde zusammen, engagiert sich im Arbeitskreis Prävention und koordiniert und betreut viele weitere Projekte. Ein neues Projekt ist „Im Alter IN FORM“ von dem sie uns an diesem Vormittag berichtete.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisation, kurz BAGSO genannt, hilft auserwählten Kommunen – dazu zählt auch Wallenhorst – mit verschiedenen Maßnahmen und Aktivitäten die Gesundheit älterer Menschen zu fördern.  Mit einer ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung und einer aktiven sozialen Teilhabe bleibt die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit erhalten. So können Menschen im Alter selbstständig bleiben und vielleicht auch länger in ihren eigenen vier Wänden leben. Der Seniorenbeirat, die BAGSO, ortsansässige Vereine, Verbände und Aktive sind nun aufgerufen in sinnvoller Zusammenarbeit, mehr älteren Menschen, die oftmals auch in ihrer Mobilität eingeschränkt sind oder sogar Einsamkeit erleben, die Teilnahme an bestehenden oder neu zu entwickelnden Angeboten zu ermöglichen. Hier sind in Wallenhorst schon „Hand in Hand“ und der Bürgerbus ins Leben gerufen worden. 
Auch wir Landfrauen sind mit eingebunden. Unsere regelmäßigen Treffen fördern die soziale Teilhabe und somit das persönliche Wohlbefinden. Auch Ernährungs-, Gesundheits- und Vorsorgevorträge stehen regelmäßig in unserem Programm. Für mehr Bewegung sorgen unsere beliebten Fahrradtouren in den Sommermonaten.
Neue Mitglieder und Gäste sind jederzeit willkommen. Infos gibt es bei Sabine Stenzel oder auf landfrauen-osnabrueck.de.


Sommer-Radtouren

Wie schon in den letzten Jahren laden wir auch diesen Sommer wieder ein, mit uns einmal im Monat einen kleinen Ausflug per Rad in die nähere Umgebung zu unternehmen. Diese Fahrradtouren starten immer um 17 Uhr an den Treffpunkten in den jeweiligen Ortsteilen.
 Im Juni trafen wir uns an der Hollager Kirche und radelten durch unsere nordrhein-westfälischen Nachbargemeinden Lotte/Halen und Westerkappeln. Dabei umrundeten wir das Naturschutzgebiet Düsterdieker Niederung, mit seinen Wiesen, Weiden und Wäldern.
Im Juli starteten wir an der Lechtinger Mühle und fuhren Richtung Osnabrück. Auf ruhigen Fahrradwegen durchquerten wir die Stadtteile Haste, Sonnenhügel, Gartlage und Dodesheide und radelten dann wieder durch das schöne Nettetal nach Wallenhorst zurück.
Unsere Sommerradtouren sind ca. 25 km lang und erfreuen sich großer Beliebtheit. Anschließend kehren wir oft irgendwo ein und lassen den Abend bei einem leckeren Eisbecher oder kühlen Getränken und kleinen Speisen ausklingen.


Tagesfahrt ins Ostwestfälische

Für unsere diesjährige Tagesfahrt am Mittwoch, den 19. Juni hatten wir wieder ein tolles Programm zusammengestellt. Früh aufstehen war angesagt, denn der Bus startete schon um 8.30 Uhr in Wallenhorst. Unser erstes Ziel war der Modetreff Oldemeier in Lübbecke. Hier wurden wir freundlich begrüßt und konnten uns erst einmal bei einem kleinen Frühstück stärken. Anschließend  bestaunten wir bei einer kurzweiligen Modenschau die neue Sommermode. Dabei durften zwei Landfrauen sogar selbst den Laufsteg betreten. Sie schlüpften in die Rolle eines Models und führten ganz professionell Mode vor, die sie sich selber aussuchen durften. Nach der Modenschau konnten wir nach Herzenslust im Sortiment stöbern, anprobieren und einkaufen.
Gegen 12.15 Uhr machten wir uns dann auf den Weg zu unserem zweiten Ziel - der Rila Erlebniswelt in Stemwede-Levern. Hier wird die Welt der Gewürze und der Feinkost aus vielen Ländern der Erde für Besucher optisch und kulinarisch erlebbar gemacht.


Nach einem leckeren Mittagessen im Restaurant Rotondo sahen wir den Film „Rila stellt sich vor“ - darin begleiteten wir die Inhaber-Familie Richter auf weltweiter Einkaufstour, verfolgten den Weg der Olive vom Anbau bis in den Supermarkt und lernten die Produktionsbetriebe in Griechenland, Hamburg und Chile kennen. Danach machten wir uns bei hochsommerlichen Temperaturen auf zu einer Führung durch das 4000 qm große Areal der Gärten der Sinne. Wir erlebten den japanischen Garten, verschlungene Bachläufe und Teiche, den italienischen Garten aus originalem Tuffstein und das griechische Amphitheater. Sehenswert war auch der afrikanische Garten mit den typischen namibischen Hütten und den lebensgroßen Giraffen, hergestellt von afrikanischen Künstlern aus alten Autoblechen. Anschließend konnten wir in der Feinkostwelt auf Entdeckungsreise gehen. Über 1000 Produkte aus aller Welt warten hier auf Käufer und zeigen eine Auswahl der Esskultur ferner Länder.
Um 16 Uhr ging es dann weiter zur Lemförder Orchideenzucht. Hier bekamen wir einen kleinen Einblick in die Welt der Orchideen und deren Pflege. Natürlich konnten wir auch hier besondere Orchideen und deren Zubehör erwerben oder auch nur bei einem Rundgang durch die Gewächshäuser die Blütenpracht genießen.
Auf dem Rückweg kehrten wir dann noch ins Gasthaus Kortlüke ein und ließen bei kalten Getränken und herzhaften Schinken- und Käsebroten den Tag ausklingen.
Um 19 Uhr trafen wir etwas erschöpft, aber mit vollen Einkaufstaschen und tollen neuen Eindrücken wieder in Wallenhorst ein.


Maitour

Zur diesjährigen Maitour am 21. Mai hatten die Ruller Landfrauen auf den Hof Wellmann eingeladen. Trotz des wechselhaften Wetters machten sich 43 Landfrauen auf den Weg, um ein paar gesellige Stunden auf der nett hergerichteten Diele zu verbringen. Zu frisch gegrillten Steaks und Würstchen hatten die Ruller Frauen ein reichhaltiges und sehr leckeres Salatbuffet zusammengestellt. Bei netten Gesprächen und dem obligatorischen Mailieder-Singen ließen wir den Abend ausklingen.
Ein besonderer Dank geht an Maria Wellmann und an alle Ruller Landfrauen für die Vorbereitung dieses schönen Abends.



Besuch im Kloster Nette

Das Kloster der Missionsschwestern vom heiligen Namen Mariens, besser bekannt als Kloster Nette, liegt idyllisch im Nettetal in Osnabrück-Haste. Am 24. April besuchten wir Landfrauen das Kloster und wurden dort von Schwester Friederike herzlich in Empfang genommen und zur reich gedeckten Kaffeetafel im neuen Exerzitienhaus geladen. Anschließend erzählte uns die Schwester von der Geschichte ihres Ordens und des Klosters. Bischof Berning gründete 1920 mit sechs Frauen in Meppen eine neue Gemeinschaft, die sich künftig für Diaspora- und Missionsaufgaben einsetzen sollte. Während des Krieges 1941 wurde das Mutterhaus in Meppen beschlagnahmt und die Schwestern vertrieben. Bischof Berning nahm die Schwestern auf Gut Nette auf, das er 1925 für erholungsbedürftige Mütter gekauft hatte. Nach Kriegsende wurde entschieden, dass das Mutterhaus nicht nach Meppen zurückverlegt wird, sondern in Osnabrück-Haste bleibt. So wurde aus dem ehemaligem Gut Nette das Kloster Nette. Schwester Friederike berichtete auch vom Leben im Kloster und von der Missionsarbeit in den Niederlassungen in Schweden, Brasilien und Paraguay. In der Kapelle hielten wir kurz inne zu einem gemeinsamen Gebet. Danach ließen wir bei herrlichem Frühlingswetter den Nachmittag mit einem Spaziergang durch den sehr gepflegten, weitläufigen Park und über den, im Wald gelegenen, Schwesternfriedhof ausklingen.
Zu diesem Klosterbesuch begrüßten wir auch einige Landfrauen aus dem Kreisverband Osnabrück, denn mit dieser Veranstaltung beteiligten wir uns an den Aktionstagen des Deutschen LandFrauenverbands „LandFrauen zeigen Flagge“. Für eine demokratische, offene und vielfältige Gesellschaft im ländlichen Raum.