Bienen - ein fleißiges Völkchen

Die Biene ist bundesweit das Verbandsabzeichen der Landfrauen.
Sie steht mit ihren Waben für ein vorbildliches und gut organisiertes Frauennetzwerk. Die Biene ist ein Symbol für Gemeinsinn, für soziales Engagement, für Einsatzfreude und Aufgeschlossenheit.
Um mehr über dieses Insekt zu erfahren, trafen sich 38 Landfrauen am 27. Februar im Gasthaus Barlag in Hollage. Nach der Begrüßung durch Monika Bergmann stärkten wir uns erst einmal am reichhaltigen Frühstücksbuffet. Anschließend begrüßten wir den Biologen und Vorsitzenden des Osnabrücker Imkervereins Dr. Ansgar Erpenbeck. Anhand einer informativen Beamer-Präsentation erläuterte der Imker uns alles Wissenswerte über die Honigbienen und deren volkswirtschaftlichen Nutzen. Denn in der Rangfolge der wichtigsten Nutztiere weltweit steht die Honigbiene nach Rind und Schwein und noch vor dem Geflügel an dritter Stelle. Die UN schätzte den Gesamtwert der Bestäubung auf über 150 Milliarden €.


Fast 80 Prozent aller Nutz- und Wildpflanzen werden von der Westlichen Honigbiene bestäubt, die restlichen 20 Prozent von Wildbienen, Schmetterlingen und Hummeln. Faszinierend an diesen einzigartigen Insekten ist nicht so sehr das Verhalten der einzelnen Biene, sondern die Zusammenarbeit aller Bienen als Gruppe. Zur Blütezeit im Frühjahr wächst das Bienenvolk auf 50 000 und mehr Individuen an. Jedes Volk produziert im Schnitt pro Jahr 20 bis 30 kg Honig. Für 500 g Honig fliegt eine Biene ca. 75.000 bis 120.000 km, also 2 bis 3 mal um die Erde.
Leider nimmt der Bestand der Bienen und Insekten immer weiter ab. Ein entscheidender Grund für das dramatische Insektensterben in Deutschland ist die ständige Intensivierung der Landwirtschaft. Falls Insekten nicht direkt durch Insektizide sterben, fehlen ihnen Lebensraum und Nahrungsgrundlagen. Diese Situation muss dringend verbessert werden, jeder kann etwas dazu beitragen. Viele Landwirte legen mittlerweile Blühstreifen an und Gartenbesitzer schaffen Nistplätze und pflanzen einheimische, bienenfreundliche Blumen und Sträucher an. Imker haben die Aufgabe, den Erhalt der Bienen zu sichern. Nachwuchssorgen gibt es im Osnabrücker Imkerverein nicht. Imkern liegt im Trend, so dass die Zahl der Hobbyimker in den letzten Jahren stetig steigt. Ein halbes Jahr dauert die Grundschulung, die am Lernstandort Waldhof in Lechtingen stattfindet. 55 Teilnehmer sind in diesem Jahr dabei, so Erpenbeck. Für die Natur kann das nur gut sein, denn die Honigbiene – und auch die Wildbiene – braucht Unterstützung.


Besichtigung der Fleischerei Sostmann

Im Februar besichtigten 50 Landfrauen die Feinkost-Fleischerei Sostmann in Bramsche.
Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl von max. 18 Personen, mussten wir drei Termine ansetzen, um allen interessierten Frauen die Teilnahme an einer Betriebsführung zu ermöglichen.
Der Seniorchef Jürgen Sostmann begrüßte uns jeweils am betriebseigenen Schlachthaus an der Hemker Straße. Hier mussten wir uns entsprechend der Hygienevorschriften erst einmal mit Einwegkitteln und Haarnetzen einkleiden, denn auf Sauberkeit und Hygiene wird im ganzen Betrieb sehr großen Wert gelegt. Da nur an zwei Tagen die Woche geschlachtet wird, konnten wir in den leeren Räumlichkeiten den Weg des Schweines von der Ankunft am Schlachthaus bis zur Schlachtung und darüber hinaus verfolgen.


Der Schlachtvorgang erfüllt die Tierschutzrichtlinien in optimaler Weise und übersteigt die gesetzlichen Vorgaben in vielen Bereichen. Um den Transportweg der Schweine möglichst kurz zu halten, werden auch nur Schweine von ausgesuchten Bauernhöfen aus der Umgebung verarbeitet. „Aus der Region für die Region“ heißt das Motto der Fleischerei. So kommen auch alle weiteren verwendeten Gewürze und Zutaten ebenfalls von Lieferanten aus der Region. Nach der Schlachtung werden die Schweinehälften zur Zerlegung ins Haupthaus an der Münsterstraße transportiert. Hier ging auch unsere Führung mit Herrn Sostmann weiter, nachdem wir weitere Hygienemaßnahmen befolgt und die Zugangsschleuse passiert hatten. Er erläuterte uns die einzelnen Schritte der Fleischzerlegung und -verarbeitung. Sein ganzer Stolz ist der große Wurstkutter, in dem das Fleisch zerkleinert, gemixt und sogar gekocht werden kann. Die fertige Wurst muss nur noch in Därme oder Gläser abgefüllt werden. Eine weitere Besonderheit ist der Reibrauchofen, der ein schonendes und kontrollierbares Buchenraucharoma erzeugt. Neben den hochwertigen Wurstspezialitäten und dem Frischfleisch, werden auch täglich Eintöpfe und Suppen hergestellt und in die zahlreichen Filialen geliefert.
Nach dieser sehr informativen Führung durch Schlachthaus und Produktion gab es abschließend noch einen Imbiss in der sogenannten „Schweinebörse“, ein Tagungsraum, der mit allerhand Schweine-Deko, Auszeichnungen, Urkunden und Fotos ausgeschmückt ist. Hier beantwortete Herr Sostmann auch all unsere Fragen zu dem seit über 180 Jahren bestehenden und in der 6. Generation geführten Familienbetriebes, der mittlerweile weit über die Grenzen des Osnabrücker Landes hinaus bekannt ist.


Mitgliederversammlung und Indienhilfe

Zur Mitgliederversammlung trafen wir Landfrauen uns am Mittwoch, den 15. Januar, im Gasthaus „Zur Nassen Heide“ in Wallenhorst. Nach der Begrüßung durch unsere Vorsitzende Sabine Stenzel und dem Gedenken an unsere Verstorbenen des letzten Jahres, stießen wir erst einmal mit einem Glas Sekt auf das neue Jahr an. Anschließend legte unsere langjährige Kassenführerin Birgit Wahmhoff den Finanzbericht des vergangenen Jahres vor. Leider zum letzten Mal, denn nach 23 Jahren möchte sie dieses Amt gerne an eine Nachfolgerin weitergeben. Danach folgte der Jahresrückblick mit einer kleinen Fotoshow, in der unsere Schriftführerin Christa Wilker noch einmal die Aktivitäten des vergangenen Jahres Revue passieren ließ.
Nun standen turnusgemäß die Neuwahlen des Vorstands an, die von unserem Ehrenmitglied Maria Ebbeskotte geleitet wurden.


Es folgte die einstimmige Wiederwahl der Vorsitzenden Sabine Stenzel, der Stellvertreterin Monika Bergmann und der Schriftführerin Christa Wilker. Leider mussten wir uns auch von unserer Beisitzerin Doris Hawighorst verabschieden, die aus beruflichen Gründen von ihrem Amt zurücktritt. Für das Amt der Kassiererin stellte sich Mechthild Otte zur Wahl und als Beisitzerin Heidrun Witte. Auch sie wurden einstimmig in ihre Ämter gewählt.
Als nächstes stand der Bericht des Fachausschuss-Mitglieds Doris Riepe-Otta auf dem Programm.
Sie berichtete vom Fachausschuss „Landwirtschaft und ländlicher Raum“ zum Thema „Lebendige Dörfer – gemeinsam mehr erreichen“.  Nun konnten wir zum gemütlichen Teil des Nachmittags übergehen. Bei Kaffee, Kuchen und netten Gesprächen warteten wir auf unseren heutigen Referenten, Herrn Jürgen Fluhr von der „IndienHilfe Deutschland e.V.“.
Indien gilt als Schwellenland und legt Jahr für Jahr ein Wirtschaftswachstum hin, von dem westliche Industriestaaten nur träumen. Braucht es da überhaupt noch Hilfe aus Deutschland? Ja, sagt der in Wallenhorst-Rulle ansässige Verein Indienhilfe Deutschland. Gründer und Vorsitzender ist der Ruller Unternehmensberater Jürgen Fluhr. Er und seine Frau hatten ein Schlüsselerlebnis bei einer privaten Indienreise 2007. In Kalkutta begleiteten sie eine Armenspeisung des katholischen Pilar-Ordens. Unvermittelt legte eine indische Mutter ihr vier Wochen altes Baby in die Arme der Deutschen und bat sie, es zu behalten und mit nach Europa zu nehmen. Das war natürlich nicht durchführbar und von Fluhrs auch nicht gewollt. Aber dieses Erlebnis hinterließ einen tiefen Eindruck bei ihnen. Auf dem Rückflug beschlossen sie, einen Indien-Hilfsverein zu gründen, denn das Wachstum der indischen Volkswirtschaft kommt der Masse der armen Bevölkerung nicht zugute. Korrupte Verwaltungen und das herrschende Kastensystem verhindern die soziale Durchlässigkeit. 46 Prozent der indischen Kinder seien unter- oder mangelernährt, sie leben in Slums und gehen nicht zur Schule. Bildung gegen Armut, das ist der Weg in eine bessere Zukunft.
Dank der Unterstützung durch die im Dezember 2008 gegründete „Indienhilfe Wallenhorst“, seit 2012 „IndienHilfe Deutschland e.V.“ unterhält der Pilar-Orden mittlerweile Schulen, Waisenheime, Kindergärten, Leprastationen und verschiedene Ausbildungsprojekte für Näherinnen, Krankenschwestern, Schweißer und Mechatroniker. Zurzeit werden 3000 Kinder in den  Einrichtungen betreut. Mädchen genießen die gleichen Rechte wie Jungen, was für die indische Gesellschaft ansonsten nach wie vor untypisch ist.
Das Hauptaugenmerk der IndienHilfe ist auf die Hilfe zur Selbsthilfe gerichtet.
Fluhr und sein Team knüpfen persönliche Beziehungen zwischen Spendern und Hilfeempfängern etwa durch Kinder-Patenschaften, Ausbildungs-Patenschaften und personalisierte Spenden-Zertifikate über beispielsweise einen Mangobaum, eine Bananenstaude, Saatgut, eine Ziege oder einen Dorfbrunnen. Der LandFrauenverein finanziert durch eine Spende in Höhe von 170 € einer jungen Frau die einjährige Ausbildung zur Näherin, eine Nähmaschine sowie Nähmaterialien und schenkt ihr somit die Hoffnung auf ein freies Leben. Außerdem schenken wir einem Kind einen „Koffer voller Hoffnung“, dieser beinhaltet die Grundausstattung für ein besseres Leben. Auf vielfältigen Wunsch wurde spontan ein Spendenkorb rumgereicht, der weiteres Spendengeld in Höhe von 190 € einbrachte.
Wir danken Herrn Fluhr für seine tiefgreifenden Einblicke und wünschen ihm und seinem Team weiterhin viel Erfolg bei dieser guten Sache.


Weihnachtsfeier mit Spendenübergabe

Zur Weihnachtsfeier am 12. Dezember 2019 trafen sich 65 Landfrauen und Gäste auf der weihnachtlich geschmückten Diele des Spargelhofs Hawighorst.
Alle freuten sich auf einen gemütlichen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen, mit weihnachtlichen Liedern und einem interessanten Vortrag über die Bahnhofsmission in Osnabrück.
Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende Sabine Stenzel wurden erst einmal die leckeren, selbstgebackenen Kuchen und Plätzchen der Ruller Landfrauen gekostet, die in diesem Jahr für die Ausrichtung der Feier verantwortlich waren. Im Anschluss daran las Monika Bergmann die Weihnachtsgeschichte „Das Christkind in der Bahnhofsmission“ von Ludger Abeln vor, und stimmte uns damit auf unseren heutigen Vortrag ein.


Dazu begrüßten wir unsere Gastredner, Frau Eilers und Herrn Berger. Sie erzählten uns von der 125-jährigen Geschichte der Bahnhofsmission. Die erste Bahnhofsmission war 1894 in Berlin gegründet worden, um zuwandernde Frauen und Mädchen vor  drohender Ausbeutung und Gewalt zu schützen. Um 1900 gab es bereits 55 Bahnhofsmissionen in Deutschland, so auch in Osnabrück. Im Laufe ihrer wechselvollen Geschichte haben sie sich dann immer wieder neuen sozialen Herausforderungen gestellt, etwa der Versorgung von Kriegsheimkehrern und Geflüchteten, von Interzonenreisenden während des Kalten Krieges, von Gastarbeitern während der 60er Jahre und von Asylbewerbern und Spätaussiedlern in den 90er Jahren. 2015 waren sie auch in die Erstversorgung der an den Bahnhöfen ankommenden  Geflüchteten eingebunden.
Die Bahnhofsmissionen, in Trägerschaft von Caritas und Diakonie, helfen jedem, der sich in sozialer Not befindet. Sofort, ohne Anmeldung, ohne Voraussetzungen erfüllen zu müssen und gratis. Mit Auskünften und Unterstützung bei der Verständigung, beim Ein-, Aus- und Umsteigen, übrigens auch am zentralen Busbahnhof des Neumarktes, oder indem sie allein reisende Kinder begleiten. Sie kümmern sich um Wohnungslose, Drogen- und Alkoholabhängige, um Gäste mit psychischen und sozialen Problemen, um Haftentlassene, Freigänger und Migranten. Ihre Hilfe gilt Kindern und Jugendlichen, die von zuhause weggelaufen sind, Menschen, die ihre Papiere verloren haben, sowie von der Bundespolizei Aufgegriffene oder aus Einrichtungen Entwichene. Unterstützt wird das Team von vielen ehrenamtlichen Helfern. Da ein Großteil der anfallenden Sachkosten über Spenden finanziert wird, überreichten wir Frau Eilers und Herrn Berger im Anschluss an deren Vortrag, eine Spende in Höhe von 200 € aus unseren Einnahmen der Landfrauen Cafés. Zusätzlich bekamen sie noch ein prall gefülltes Sparschwein, das während des Kaffeetrinkens von Tisch zu Tisch gereicht und reichlich gefüttert wurde.
Nun war es Zeit ein paar Weihnachtslieder zu singen. Musikalisch begleitete uns Jasmin Polhout mit der Querflöte.
Da die Weihnachtszeit die Zeit des Spendens ist, überreichten wir noch ein weiteres gefülltes Sparschwein und eine Spende in Höhe von 300 €, ebenfalls aus den Café-Einnahmen, an die „Glücksbringer Wallenhorst“. Dazu begrüßten wir Herrn Christian Stallkamp, der uns über das Netzwerk Ehrenamtlicher berichtete, die Familien, mit geringen finanziellen Möglichkeiten, dabei unterstützen, besser am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Der Ansporn für ihr Engagement ist es, Glücksmomente zu schaffen! Glücksmomente bei Familien und Kindern, indem sie scheinbar selbstverständliche Dinge des täglichen Zusammenlebens möglich machen. Sie organisieren fehlende Gegenstände für die Haushalte oder sammeln Geld um kurzfristige Engpässe auszugleichen. Mit unserer Spende möchten wir gerne Familien in unserer unmittelbaren Nachbarschaft weitere Glücksmomente bescheren.


Fahrt nach Borgholzhausen

Passend zur Vorweihnachtszeit besuchten 45 Landfrauen am 13. November die Gebäck- und Lebkuchenmanufaktur H. Schulze in Borgholzhausen.
Gebäck mit und ohne Schokolade, Lebkuchen, Dominosteine, Pfeffernüsse, überhaupt  alles, was zum Jahresende so genascht wird, gibt es hier zu kaufen. Aber wir wollten uns nicht nur verführen, sondern auch führen lassen. Also starteten wir um 14 Uhr mit einer Betriebsbesichtigung.  Hierbei erfuhren wir, dass Lebkuchen ursprünglich gar kein Weihnachtsgebäck war. Das kräftig gewürzte Gebäck ist sehr lange haltbar und wurde das ganze Jahr über verzehrt. Vor allem auf Jahrmärkten wurde Lebkuchen angeboten. Erst nach dem Krieg wurde es zum besonderen Genussartikel zur Weihnachtszeit vermarktet.
1830 gründete Johann Heinrich Schulze seine Firma in Borgholzhausen. Die Region war früher für Textilien bekannt, Flachs wurde angebaut. Wo Flachs angebaut wurde, gab es viele Bienen. Eine der Grundvoraussetzungen für Lebkuchen: Ausreichend Honig musste zur Verfügung stehen. Heinrich Schulze hatte nur Töchter und so heiratete der Geselle Carl Knaust ins Unternehmen ein. Er reiste nach Holland und in die USA, lernte von anderen Bäckerbetrieben, fand erlesene Gewürze und verfeinerte immer mehr seine Lebkuchenrezepte. In den 70er Jahren wurde der Betrieb zu einer Großbäckerei mit internationaler Bekanntheit ausgebaut. Nach einem verheerenden Großbrand im Mai 1997 produziert das Familienunternehmen heute unter dem Markennamen "von Ravensberg" weiterhin leckere Lebkuchen- und Gebäckspezialitäten, allerdings wieder im kleineren Stil mit nur einer Produktionsstraße. Bei unserer Führung konnten wir beobachten, wie die Lebkuchen über eine Walze aufs Band kamen, gebacken, abgekühlt, mit Schokolade glasiert, wieder abgekühlt und schließlich abgepackt wurden. Einige Kostproben verschiedener Backwaren standen für uns zum Probieren bereit. Besonders imposant war die Verzierung der Jahrmarkt-Lebkuchenherzen anzusehen. Gekonnt und mit gleichmäßig, geschwungener Schrift gestalteten die Mitarbeiterinnen in reiner Handarbeit die Lebkuchen-Rohlinge und umrandeten diese mit einer dicken Zuckergussbordüre – ein wahres Kunsthandwerk.

Nach der Führung wurden wir im  gegenüberliegende Café Schulze zum gemütlichen Kaffeetrinken erwartet. Im Anschluss daran wollten wir uns aber doch noch von den vielen Gebäck- und Lebkuchenspezialitäten im angrenzenden Laden verführen lassen. Hier fanden wir alles, was das süße Herz begehrt und mit vollen Taschen machten wir uns dann auf den Weg zurück nach Wallenhorst.


Demenz - Begleitung im Andersland

In Zusammenarbeit mit der Wallenhorster Gleichstellungsbeauftragten Frau Kornelia Böert hatte der LandFrauenverein am 23.10.19 zu einem Informationsabend zum Thema „ Umgang mit Demenz“ in den Ratssaal eingeladen. Wir freuten uns über die große Resonanz und begrüßten ca. 90 Interessierte.
Referentin dieses Abends war Frau Reinhild Wörheide, ein Mitglied unseres Vereins, wenngleich sie inzwischen nach Leipzig gezogen ist. Frau Wörheide ist Diplom-Gerontologin und Geschäftsführerin von WÖRHEIDE Konzepte.


Seit 15 Jahren und mit über 200 qualifizierten und erfahrenen Dozenten bundesweit führt WÖRHEIDE Konzepte Schulungen für Angehörige von Menschen mit Demenz durch. Ihre wissenschaftliche Kompetenz als Diplom-Gerontologin sowie ihre jahrelangen persönlichen Erfahrungen waren die Basis für das Kurskonzept „Begleitung im Andersland", das bis heute bundesweit 30.000 Angehörige erreicht und erfolgreich unterstützt hat.
Frau Wörheide berichtete erst einmal wissenswertes über die Krankheit Demenz, um einen Überblick über Zahlen, Diagnose, Behandlung und die verschiedenen Demenzformen zu bekommen. Dann ging sie mehr ins Detail und erklärte uns die drei Stadien der Demenz: das Vergessen, die Verwirrtheit und die Hilflosigkeit. Angehörige sollen die ersten Anzeichen der Erkrankung erkennen und die Veränderungen akzeptieren lernen um schwierige Situationen ruhig und gelassen, aufmerksam und fürsorglich bewältigen zu können. Sie sollen den Übergang in das ANDERSLAND gut begleiten können und sich mit der wachsenden Hilflosigkeit vertraut machen. Einblicke in das Leistungsgefüge der Pflegeversicherung, der Entlastungsmöglichkeiten und der rechtlichen Aspekte wie Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen werden in den Kursen ebenfalls gegeben.
Ziel ist es, die Angehörigen in den Blick zu nehmen - sowohl mit ihren außergewöhnlichen Belastungsdimensionen als auch mit ihren herausragenden Leistungen in den Familien.
Denn es ist ein Riesenunterschied, ob man einen Menschen mit Demenz betreut oder einen körperlich Erkrankten. Das beginnt schon beim Äußeren. Wenn man jemanden im Rollstuhl schiebt, ist die Belastung für jeden sichtbar – und man bekommt entsprechende Reaktionen. Demenz ist unsichtbar – oft fehlt Dritten deshalb auch die Empathie und es gibt kaum positive Rückmeldungen.
Besonders anstrengend ist die Phase, wenn die Betroffenen verwirrt sind, sich „seltsam“ verhalten, sich verirren oder weglaufen. Dann ist Hilfe von außen schwierig – dauerhaftes Aufpassen deckt ja kein Pflegedienst ab. Wenn der oder die Betroffene bettlägerig wird, kann es sogar erstmal eine Erleichterung sein und es wird für Dritte einfacher zu helfen.
Mit der Kursreihe „Begleitung im Andersland" möchte Frau Wörheide erreichen, dass Angehörige einen für sich selbst guten Umgang mit ihrer eigenen Situation erlernen und die Schritte kennen, die sie dazu gehen müssen. Es geht dabei nicht um Wissen, sondern um Blickwinkel, Haltung und Verhalten. Aufgabe und Ziel soll es sein, die Krankheit als eine spannende Zeit anzunehmen, welche Herausforderungen mit sich bringt und uns selbst bereichert.
Ihr Anliegen ist der Respekt vor dem Erleben und den Leistungen der Angehörigen, die sich mit dieser ganz besonderen Lebenssituation auseinandersetzen müssen.
Danke, Reinhild für diesen informativen Abend!


Was uns die Füße sonst noch sagen

Zu Kaffee und Kuchen trafen sich 35 Landfrauen am 10. Oktober um 14.30 Uhr im Gasthaus Barlag in Hollage. Im Anschluss hörten wir einen sehr informativen Vortrag der Podologin und Heilpraktikerin Maria Krützkamp aus Füchtorf. Unter dem Motto „Was uns die Füße sonst noch sagen“ erklärte sie uns, welche Spuren das Leben an unseren Füßen hinterlässt. Diese können sehr vielfältig sein und manchmal auch schmerzhaft. Fußschmerzen können in vielen Varianten auftreten und sind Symptome, deren Ursache häufig ganz woanders liegen. Es ist wichtig den Körper des Menschen bei Erkrankungen als Ganzes zu sehen und nicht nur die Symptome am Fuß zu behandeln. Oftmals ist ein Beckenschiefstand für Fußfehlstellungen und immer wiederkehrende Druckstellen oder Hühneraugen verantwortlich.
Um den Menschen in einer ganzheitlichen Betrachtungsweise sehen zu können, hat die gelernte Krankenschwester und Podologin weitere Aus- und Fortbildungen absolviert. Mit Hilfe der Traditionellen Chinesischen Medizin, der Chiropraktik, der Akupunktur oder der Fußreflexzonen-Therapie begibt sich Frau Krützkamp auf die Suche nach möglichen Ursachen und deren Behandlungsmöglichkeiten, um den Körper in ein gesundes Gleichgewicht zu bringen.
Unsere Füße haben uns viel über uns zu erzählen, wir müssen nur richtig hinhören.


Tagesfahrt ins Artland

Mit einem voll besetzten Bus starteten wir am 1. Oktober um 13 Uhr zu unserer Fahrt ins Artland. Begleitet wurden wir von Almut Detert, der Vorsitzenden des LandFrauen Kreisverbandes Osnabrück. Frau Detert ist gebürtige Artländerin und hatte für uns diese informative Fahrt ausgearbeitet.
Unser erstes Ziel war die Indoor-Fischzucht „Ahrenhorster Edelfisch“ in Badbergen.
Hermann Otto-Lübker betreibt dort seit 1993 eine hochmoderne Fischzucht- und -verarbeitungs-anlage, die ressourcenschonend konzipiert und damit äußerst effizient und umweltschonend ist. Er hat sich für den europäische Wels, auch „Waller“ genannt, entschieden, da dieser Fisch in der Natur hauptsächlich in Dunkelheit lebt und somit auch in Badbergen gut in Tanks und Becken gehalten werden kann, die in absoluter Dunkelheit stehen. Um eine optimale Wasserqualität und Tierversorgung zu gewährleisten, wird permanent gespült und sedimentiert.


Innerhalb von neun bis zehn Monaten wachsen die Fische zu ihrer Schlachtgröße von drei Kilogramm heran und werden währenddessen permanent nach Größen sortiert und in andere Becken umgesetzt, um Kannibalismus zu vermeiden. 120 Tonnen feinste Fischfilets werden so jährlich produziert. Nach der Besichtigung gab es noch eine kleine Verkostung und Gelegenheit, geräucherte Fischfilets käuflich zu erwerben.
Anschließend ging es weiter zum Heuhotel Hildebrand. Inmitten der prachtvollen Artländer Kulturlandschaft liegt dieser liebevoll restaurierte  Bauernhof, der neben des Gastronomiebetriebes noch voll bewirtschaftet wird. Bei einem leckeren Stück Torte und frischem Kaffee erzählte uns Frau Hildebrand von ihrem Leben als Bäuerin und Gastwirtin. Almut Detert nutzte ebenfalls die Gelegenheit, um uns die Besonderheiten des Artlands und seiner Fachwerkhöfe zu erläutern. Die liebevoll dekorierten Gasträume, das Heuhotel und den großen Bauerngarten konnten wir anschließend in Augenschein nehmen.
Unser letztes Ziel an diesem Tag war das Stift Börstel, ein ehemaliges Zisterzienserinnenkloster, das seit fast 400 Jahren Heimat eines ökumenisch besetzten Stiftskapitels ist.  Hier begrüßte uns Kapitularin Johanna Pointke, die uns durch die Kirche führte und uns über das Stiftsleben informierte. Stift Börstel ist eine selbstständige Stiftung öffentlichen Rechts und dem Land Niedersachsen unterstellt – nicht aber dem Bistum Osnabrück oder der evangelischen Landeskirche. Es verwaltet sich selbst und bietet acht evangelische und zwei katholische Kapitelplätze. Momentan gehören zum Stift sechs Kapitularinnen, die ihren christlichen Glauben in einer geistlichen Gemeinschaft leben wollen. Eine Residenzpflicht oder Gelübde gibt es nicht. Die Frauen sind alleinstehend. Jede hat eine Wohnung und führt einen eigenen Haushalt. Viele sind berufstätig um für ihren Lebensunterhalt aufkommen zu können. Andere gestalten die Andachten und Gottesdienste oder leiten Seminare. Das Stiftskapitel kommt mehrmals im Jahr zusammen um wichtige Entscheidungen bezüglich der Erhaltung und Nutzung des Stifts zu treffen und die geistliche Gemeinschaft zu leben.
Nach diesen vielen interessanten Informationen traten wir dann unseren Rückweg an und waren uns einig, dass es mal wieder ein rundum gelungener Ausflug war.


Frühstück mit Kornelia Böert

Mit einem reichhaltigem Frühstücksbuffet im Gasthaus „Zum Alten Kloster“ in Rulle, begrüßten wir am 10. September unsere Mitglieder und Gäste zum Start ins neue Programm 2019/2020. Für das kommende Jahr wurden wieder jede Menge Treffen, Ausflüge und Vorträge vorbereitet und dazu ein sehr anschauliches Programmheft gestaltet. Dieses wurde von den Vertrauensfrauen während der Sommerpause an unsere Mitglieder verteilt.
Nach einer Stärkung am leckeren Buffet und ausreichend Zeit zum Klönen, begrüßten wir Frau Kornelia Böert, die kurzfristig als Referentin eingesprungen war, da es mit der vorgesehenen Referentin zu einem Missverständnis in der Terminabsprache gekommen war.
Frau Böert ist die Beauftragte für Frauen, Familien und Senioren der Gemeinde Wallenhorst. Die Diplom-Sozialpädagogin arbeitet mit dem Seniorenbeirat der Gemeinde zusammen, engagiert sich im Arbeitskreis Prävention und koordiniert und betreut viele weitere Projekte. Ein neues Projekt ist „Im Alter IN FORM“ von dem sie uns an diesem Vormittag berichtete.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisation, kurz BAGSO genannt, hilft auserwählten Kommunen – dazu zählt auch Wallenhorst – mit verschiedenen Maßnahmen und Aktivitäten die Gesundheit älterer Menschen zu fördern.  Mit einer ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung und einer aktiven sozialen Teilhabe bleibt die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit erhalten. So können Menschen im Alter selbstständig bleiben und vielleicht auch länger in ihren eigenen vier Wänden leben. Der Seniorenbeirat, die BAGSO, ortsansässige Vereine, Verbände und Aktive sind nun aufgerufen in sinnvoller Zusammenarbeit, mehr älteren Menschen, die oftmals auch in ihrer Mobilität eingeschränkt sind oder sogar Einsamkeit erleben, die Teilnahme an bestehenden oder neu zu entwickelnden Angeboten zu ermöglichen. Hier sind in Wallenhorst schon „Hand in Hand“ und der Bürgerbus ins Leben gerufen worden. 
Auch wir Landfrauen sind mit eingebunden. Unsere regelmäßigen Treffen fördern die soziale Teilhabe und somit das persönliche Wohlbefinden. Auch Ernährungs-, Gesundheits- und Vorsorgevorträge stehen regelmäßig in unserem Programm. Für mehr Bewegung sorgen unsere beliebten Fahrradtouren in den Sommermonaten.
Neue Mitglieder und Gäste sind jederzeit willkommen. Infos gibt es bei Sabine Stenzel oder auf landfrauen-osnabrueck.de.


Sommer-Radtouren

Wie schon in den letzten Jahren laden wir auch diesen Sommer wieder ein, mit uns einmal im Monat einen kleinen Ausflug per Rad in die nähere Umgebung zu unternehmen. Diese Fahrradtouren starten immer um 17 Uhr an den Treffpunkten in den jeweiligen Ortsteilen.
 Im Juni trafen wir uns an der Hollager Kirche und radelten durch unsere nordrhein-westfälischen Nachbargemeinden Lotte/Halen und Westerkappeln. Dabei umrundeten wir das Naturschutzgebiet Düsterdieker Niederung, mit seinen Wiesen, Weiden und Wäldern.
Im Juli starteten wir an der Lechtinger Mühle und fuhren Richtung Osnabrück. Auf ruhigen Fahrradwegen durchquerten wir die Stadtteile Haste, Sonnenhügel, Gartlage und Dodesheide und radelten dann wieder durch das schöne Nettetal nach Wallenhorst zurück.
Unsere Sommerradtouren sind ca. 25 km lang und erfreuen sich großer Beliebtheit. Anschließend kehren wir oft irgendwo ein und lassen den Abend bei einem leckeren Eisbecher oder kühlen Getränken und kleinen Speisen ausklingen.


Tagesfahrt ins Ostwestfälische

Für unsere diesjährige Tagesfahrt am Mittwoch, den 19. Juni hatten wir wieder ein tolles Programm zusammengestellt. Früh aufstehen war angesagt, denn der Bus startete schon um 8.30 Uhr in Wallenhorst. Unser erstes Ziel war der Modetreff Oldemeier in Lübbecke. Hier wurden wir freundlich begrüßt und konnten uns erst einmal bei einem kleinen Frühstück stärken. Anschließend  bestaunten wir bei einer kurzweiligen Modenschau die neue Sommermode. Dabei durften zwei Landfrauen sogar selbst den Laufsteg betreten. Sie schlüpften in die Rolle eines Models und führten ganz professionell Mode vor, die sie sich selber aussuchen durften. Nach der Modenschau konnten wir nach Herzenslust im Sortiment stöbern, anprobieren und einkaufen.
Gegen 12.15 Uhr machten wir uns dann auf den Weg zu unserem zweiten Ziel - der Rila Erlebniswelt in Stemwede-Levern. Hier wird die Welt der Gewürze und der Feinkost aus vielen Ländern der Erde für Besucher optisch und kulinarisch erlebbar gemacht.


Nach einem leckeren Mittagessen im Restaurant Rotondo sahen wir den Film „Rila stellt sich vor“ - darin begleiteten wir die Inhaber-Familie Richter auf weltweiter Einkaufstour, verfolgten den Weg der Olive vom Anbau bis in den Supermarkt und lernten die Produktionsbetriebe in Griechenland, Hamburg und Chile kennen. Danach machten wir uns bei hochsommerlichen Temperaturen auf zu einer Führung durch das 4000 qm große Areal der Gärten der Sinne. Wir erlebten den japanischen Garten, verschlungene Bachläufe und Teiche, den italienischen Garten aus originalem Tuffstein und das griechische Amphitheater. Sehenswert war auch der afrikanische Garten mit den typischen namibischen Hütten und den lebensgroßen Giraffen, hergestellt von afrikanischen Künstlern aus alten Autoblechen. Anschließend konnten wir in der Feinkostwelt auf Entdeckungsreise gehen. Über 1000 Produkte aus aller Welt warten hier auf Käufer und zeigen eine Auswahl der Esskultur ferner Länder.
Um 16 Uhr ging es dann weiter zur Lemförder Orchideenzucht. Hier bekamen wir einen kleinen Einblick in die Welt der Orchideen und deren Pflege. Natürlich konnten wir auch hier besondere Orchideen und deren Zubehör erwerben oder auch nur bei einem Rundgang durch die Gewächshäuser die Blütenpracht genießen.
Auf dem Rückweg kehrten wir dann noch ins Gasthaus Kortlüke ein und ließen bei kalten Getränken und herzhaften Schinken- und Käsebroten den Tag ausklingen.
Um 19 Uhr trafen wir etwas erschöpft, aber mit vollen Einkaufstaschen und tollen neuen Eindrücken wieder in Wallenhorst ein.


Maitour

Zur diesjährigen Maitour am 21. Mai hatten die Ruller Landfrauen auf den Hof Wellmann eingeladen. Trotz des wechselhaften Wetters machten sich 43 Landfrauen auf den Weg, um ein paar gesellige Stunden auf der nett hergerichteten Diele zu verbringen. Zu frisch gegrillten Steaks und Würstchen hatten die Ruller Frauen ein reichhaltiges und sehr leckeres Salatbuffet zusammengestellt. Bei netten Gesprächen und dem obligatorischen Mailieder-Singen ließen wir den Abend ausklingen.
Ein besonderer Dank geht an Maria Wellmann und an alle Ruller Landfrauen für die Vorbereitung dieses schönen Abends.



Besuch im Kloster Nette

Das Kloster der Missionsschwestern vom heiligen Namen Mariens, besser bekannt als Kloster Nette, liegt idyllisch im Nettetal in Osnabrück-Haste. Am 24. April besuchten wir Landfrauen das Kloster und wurden dort von Schwester Friederike herzlich in Empfang genommen und zur reich gedeckten Kaffeetafel im neuen Exerzitienhaus geladen. Anschließend erzählte uns die Schwester von der Geschichte ihres Ordens und des Klosters. Bischof Berning gründete 1920 mit sechs Frauen in Meppen eine neue Gemeinschaft, die sich künftig für Diaspora- und Missionsaufgaben einsetzen sollte. Während des Krieges 1941 wurde das Mutterhaus in Meppen beschlagnahmt und die Schwestern vertrieben. Bischof Berning nahm die Schwestern auf Gut Nette auf, das er 1925 für erholungsbedürftige Mütter gekauft hatte. Nach Kriegsende wurde entschieden, dass das Mutterhaus nicht nach Meppen zurückverlegt wird, sondern in Osnabrück-Haste bleibt. So wurde aus dem ehemaligem Gut Nette das Kloster Nette. Schwester Friederike berichtete auch vom Leben im Kloster und von der Missionsarbeit in den Niederlassungen in Schweden, Brasilien und Paraguay. In der Kapelle hielten wir kurz inne zu einem gemeinsamen Gebet. Danach ließen wir bei herrlichem Frühlingswetter den Nachmittag mit einem Spaziergang durch den sehr gepflegten, weitläufigen Park und über den, im Wald gelegenen, Schwesternfriedhof ausklingen.
Zu diesem Klosterbesuch begrüßten wir auch einige Landfrauen aus dem Kreisverband Osnabrück, denn mit dieser Veranstaltung beteiligten wir uns an den Aktionstagen des Deutschen LandFrauenverbands „LandFrauen zeigen Flagge“. Für eine demokratische, offene und vielfältige Gesellschaft im ländlichen Raum.